Katholischer Kindergarten in Floß wird größer und moderner

Katholischer Kindergarten in Floß wird größer und moderner
Die Förderung der baulichen Einrichtungen der Kindergärten in den beiden Kirchengemeinden St. Johannes Baptista (evangelisch) und St. Johannes der Täufer (katholisch) nimmt seit Jahren bei den freigemeinnützigen Trägern, der Evangelischen Gemeindediakonie und der Katholischen Kirchenstiftung, einen hohen Stellenwert ein. Einerseits ist es der überaus aktive Diakonieverein, andererseits die Katholische Kirchenstiftung, die der Kommune eine Pflichtaufgabe abgenommen haben.
Engagement der Träger entlastet den Markt
Das ist eine finanzielle Entlastung des Marktes, die keinesfalls selbstverständlich ist.
Die Kommune leistet zu den Betriebs- und Unterhaltungskosten für jeden der beiden Kindergärten einen Anteil von jeweils 15 Prozent der jährlichen Ausgaben. Das sind Steuergelder, die bestens angelegt sind.
Evangelischer Kindergarten „Unterm Regenbogen“: Erweiterung und Sanierung
Schon in den vergangenen Jahren war die Evangelische Gemeindediakonie die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ angegangen. Wenn es auch ein wenig Ärger mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege gegeben hat, so war die Freude im Herbst vergangenen Jahres umso größer, als der umgebaute und erweiterte Kindergarten wieder als Heimstätte bezogen werden konnte. Noch in diesem Jahr soll es eine offizielle Einweihung des erweiterten und sanierten Kindergartens geben. Vorsitzender Manfred Venzul und Pfarrer Wilfried Römischer haben sich mit den Leiterinnen Kristina Schaller und Heidi Hippmann größte Verdienste erworben.
Katholischer Kindergarten St. Johannes M. Vianney: Projektstart und Herausforderungen
Ähnlich liegen die Verhältnisse beim katholischen St. Johannes M. Vianney. Pfarrer Max Früchtl und die Kirchenverwaltung hatten alle Mühe, das Projekt angehen zu können. Es dauerte wider Erwarten länger als erwartet.
Die anstehenden behördlichen Probleme konnten letztlich nur gemeinsam, auch mit der Bauabteilung der Diözese Regensburg, gelöst werden. Nachdem auch die Grundstücksverhältnisse für den neuen Anbau der Einrichtung unter Dach und Fach gebracht werden konnten, gab es in diesem Jahr den Baubeginn. Der Kindergarten konnte im unmittelbar anliegenden Pfarrheim St. Josef untergebracht werden. Freilich war diese Lösung für alle kirchlichen Vereine, Gruppen und Organisationen der Pfarrei eine schmerzliche, aber jederzeit hinnehmbare, Lösung.
Übergang ins Pfarrheim und Auswirkungen auf Vereine
Sie müssen während der Bauzeit ihre Veranstaltungen verlegen, was durch die Benutzung des evangelischen Gemeindehauses und in den Gaststätten notgedrungen möglich ist. Sowohl die Leitung des Kindergartens als auch Pfarrer Früchtl und die Kirchenverwaltung haben nicht nur Interesse, sie bestehen darauf, dass der umgebaute und sanierte Kindergarten zu Beginn des neuen Kindergartenjahres 2026/2027 bezogen werden kann. Dann können auch wieder normale Verhältnisse bei der Benutzung des Pfarrheims einkehren.
Weitere Bauprojekte in der Pfarrgemeinde
Für die katholische Kirchengemeinde sind die anstehenden Bauprojekte durch die Erneuerung der Kreuze auf dem Kirchturm und der Pfarrkirche längst noch nicht vorüber. Es wird geraume Zeit brauchen, bis die anstehenden Herausforderungen bewältigt werden können. Bewundernswert ist die Geduld der Verantwortlichen in der Pfarrgemeinde, die mit Mut und Zuversicht ihre Aufgabe erfüllen.




