Katholisches Landvolk gräbt in der Erde
Katholisches Landvolk gräbt in der Erde
Erdäpfl und Lagerfeuer beim Stefflbauer
Zahlreiche Familien mit Kindern und Großeltern waren der Einladung gefolgt. Besonders für die kleinen Kartoffelgräber war es wieder eine besondere Erfahrung. Schnell wurde festgestellt, dass die Erdäpfel nicht im Waldthurner Gänsbürgerladen wachsen, sondern in der Erde auf dem Acker stecken. Mit Begeisterung wurde gebuddelt und gesucht.
Für die Kartoffelaktion hatten die „Stefflbauern“ wieder eigens Erdäpfel gesteckt und damit für eine reichliche Ernte sowie glückliche, zufriedene Gesichter bei den Kindern gesorgt.
Das warme Herbstwetter zog die „Erdäpfelgroberer mit kleinen Händen“ förmlich an – vermutlich landete so mancher fleißige „Erpflsucher“ am Abend in der Badewanne. Wer am Feld unterwegs war, war mitunter gut beraten, auf festes Schuhwerk und Gummistiefel zu setzen. Frau im Kleid mit Gummistiefeln war keine Seltenheit.
Fendt – Bulldog am Feld
Während sich die Kinder auf dem Feld austobten, sorgten die Erwachsenen am Kartoffelfeuer für die nötige Gemütlichkeit.
Auch kulinarisch blieb man der bewährten Tradition treu. Neben den mitgebrachten, vorgekochten Kartoffeln gab es Brote mit Butter und Leberstreichwurst sowie alkoholfreie Getränke. Rund um das Feuer entwickelte sich so schnell wieder eine gemütliche Runde.
Wie jedes Jahr war auch diesmal ein über 50 Jahre alter Fendt-Geräteträger eine besondere Attraktion. Auch ohne große Bewegung zog er zahlreiche neugierige Blicke auf sich. So mancher Nachwuchs-Bulldogfahrer sah sich schon in seiner Fantasie als Bulldoglenker beim Abtransport der gegrabenen Kartoffeln. Organisiert und vorbereitet wurde die Veranstaltung wieder von den Verantwortlichen der KLB Waldthurn Silvia Stahl, Ulrike Simmerl, Steffi Scheck, Barbara Betz, Angela Wittmann und Barbara Stahl.











