Kepler-Abiturienten spenden 780 Euro an Kinderklinik in Weiden

Kepler-Abiturienten spenden 780 Euro an Kinderklinik in Weiden
Verwöhnt, selbstbezogen, unengagiert: Die Generation Z bekommt solche Vorurteile oft um die Ohren. Doch genügend Gegenbeispiele gibt es gleich an der nächsten Ecke. Vier davon machten stellvertretend für ihren Abiturjahrgang 2026 am Weidener Kepler-Gymnasium am Donnerstag der Kinderklinik in Weiden ihre Aufwartung. Mit dabei hatten sie 780 Euro, die sie dem Chefarzt Dr. Fritz Schneble überreichten.
Spende des Abiturjahrgangs 2026 an die Kinderklinik
Das Geld ist der Überschuss aus Einnahmen, mit denen der Jahrgang seine Abitur-Aktivitäten finanzierte: Kuchenverkauf, Weihnachtsmarkt, Inserate in der Abiturzeitung. „Wir haben abgestimmt, dass wir damit etwas für Kinder und Jugendliche in der Region machen wollten“, erklärte Simon Döllinger, der zusammen mit seinen Mitstreiterinnen Hannah Greiner, Johanna Rindler und Lena Hartung gekommen war. Die Wahl sei dann schnell auf die Kinderklinik gefallen.
Bedeutung der Spende für die Pädiatrie
Chefarzt Dr. Schneble freute sich darüber riesig. Er stellte dem Besucherquartett kurz die Pädiatrie in Weiden vor und erläuterte, warum Spenden für die Einrichtung so wertvoll sind – unter anderem, weil man damit Betten anschaffen kann, sodass Eltern bei ihren kranken Kindern unter einem Dach übernachten können, wenn die Kleinen länger stationär bleiben müssen.
Berufsperspektiven im Gesundheitswesen
Zu einem Humanmedizin-Studium oder einer Ausbildung in der Pflege ließen sich die vier Keplerianer nicht überreden. Trotzdem staunten sie beim Gespräch mit dem Chefarzt, welche Möglichkeiten die Berufe heute bieten. Mit herzlichem Dank, Grüßen an die Mitabiturientinnen und Mitabiturienten sowie vielen guten Wünschen für die Zukunft wurden sie verabschiedet.
Über die Kliniken Nordoberpfalz
Die Kliniken Nordoberpfalz sind der leistungsfähige Gesundheitspartner in der nördlichen Oberpfalz. Unter dem Dach des Klinikverbunds bieten drei Akutkrankenhäuser, eine Rehabilitationseinrichtung, ein Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum sowie medizinische Versorgungszentren mit mehreren Praxen koordinierte, fächerübergreifende Therapiekonzepte aus einer Hand. Mit rund 30 medizinischen Fachabteilungen – darunter zahlreiche hochspezialisierte, nach höchsten Richtlinien zertifizierte Fachzentren – versorgen die vier Häuser pro Jahr rund 100.000 Menschen stationär und ambulant. Zugleich sind die Kliniken Nordoberpfalz mit rund 3.100 Beschäftigten der größte Arbeitgeber und mit rund 300 Ausbildungsplätzen der größte Ausbildungsbetrieb der Region.
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