Kirwa verbindet Jung und Alt in Eslarn

Kirwa verbindet Jung und Alt in Eslarn
In Eslarn heißt es kurz und knackig „Isling feiert Kirwa“ – und wenn dieses traditionelle Fest gefeiert wird, dürfen gutes Essen, Musik, Geselligkeit und eine ordentliche Portion Humor natürlich nicht fehlen. Auch in diesem Jahr hatte das Kirchweihwochenende wieder einiges zu bieten: vom feierlichen Gottesdienst über selbst gebackene Kirwakoucha bis hin zu Fußball, Musik und gemütlichen Stunden in den Zoiglwirtschaften.
Mit Gottes Segen in den Kirchweih-Sonntag
Mit einem feierlichen Gottesdienst und großem Einzug der Ministranten mit dem Priester beging die Pfarrgemeinde ihren Kirchweih-Sonntag. Pfarrer Udo Klösel zelebrierte den Festgottesdienst und griff in seiner Predigt den bekannten Spruch auf: „Wer houd Kirwa? – Mir hom Kirwa!“ Bei aller Freude am Feiern erinnerte er daran, dass die Kirchweih mehr ist als gutes Essen und geselliges Beisammensein. Sie bietet auch Gelegenheit, sich auf den eigentlichen Anlass des Festes zu besinnen: die eigene Kirche. Dieses Gotteshaus wurde vor vielen Jahren nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern auch mit viel Arbeitskraft erbaut. Die Kirchweih ist daher ein schöner Anlass, die Kirche wertzuschätzen und die kirchliche Gemeinschaft lebendig zu halten.
35 Kirwakoucha für den guten Zweck
Nach dem Gottesdienst wartete bereits eine besondere Köstlichkeit auf die Besucherinnen und Besucher: die selbst gebackenen Kirwakoucha der Ministranten und ihrer Eltern. Insgesamt 35 Kuchen wurden mit viel Liebe im Pfarrheim zubereitet. Bei der Auswahl der verschiedenen „Schmieren“ war für jeden Geschmack etwas dabei: Käse, Apfel, Nuss, Grieß, Mohn, Keks, Kokos und Zwetschge. Natürlich durften auch die beliebten Streusel nicht fehlen. Da fiel die Entscheidung sicher nicht jedem leicht! In liebevoll handgefertigten Schachteln, versehen mit den besten Wünschen zum Kirchweihfest, wurden die Kuchen anschließend verkauft.
Klemens Schmid, Franziska Biller und Max Hummer übernahmen den Verkauf im Pfarrheim. Die appetitlichen Köstlichkeiten fanden großen Anklang, und schnell war man sich einig: Diese gelungene Aktion sollte unbedingt im nächsten Jahr wieder stattfinden. Pfarrer Udo Klösel und Kirchenpflegerin Nicola Hummer bedankten sich herzlich bei allen fleißigen Kuchenbäckerinnen. Auch Pfarrer Klösel ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und sicherte sich selbst einen der leckeren Kirwakoucha.
Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt Anja Eckert, Beate Reil, Anja Biller, Petra Schmid, Anja Merold, Kerstin Schmid, Manuela Bösl, Eva Kleber, Eva-Maria Procher sowie Marianne und Nicola Hummer für ihre Backkünste und ihren Einsatz. Ein großes Dankeschön geht ebenso an alle Ministrantinnen und Ministranten sowie an Gemeindeassistentin Verena, die in der Gruppenstunde mit viel Kreativität und Geschick die Kuchenschachteln gebastelt hatten.
Fußball, Musik und Schmankerl beim TSV
Doch mit dem Gottesdienst und dem Kuchenverkauf war die Islinger Kirwa längst nicht vorbei. Auch beim TSV und in den Zoiglwirtschaften wurde das Kirchweihwochenende gebührend gefeiert. Die Gäste durften sich auf gesellige Stunden mit Fußball, Musik, kulinarischen Schmankerln und gelebtem Brauchtum freuen. Seinen gemütlichen Endspurt fand das Wochenende am „Kirwamounda“ beim TSV im Sportzentrum. Die Organisatoren verwöhnten ihre Gäste mit hausgemachten Kirwakoucha und herzhaften Brotzeiten. Für beste Unterhaltung sorgte das Duo „D Hans und I“, das den musikalischen Rahmen für einen kurzweiligen und geselligen Ausklang lieferte.
Sportlich lief es für die Fußballer allerdings nicht ganz nach Wunsch: Am Ende standen zwei Unentschieden zu Buche. Immerhin blieb damit die Stimmung ausgeglichen – und bei einer zünftigen Kirwa zählt schließlich nicht allein, was auf dem Platz passiert, sondern auch, was daneben geboten ist!
Ein Fest, das verbindet
Ob in der Kirche, beim Kuchenverkauf, am Fußballplatz oder in den Zoiglwirtschaften: Die Islinger Kirwa zeigte einmal mehr, wie vielfältig und lebendig die Dorfgemeinschaft ist. Viele helfende Hände, selbst gebackene Köstlichkeiten, musikalische Unterhaltung und geselliges Beisammensein machten das Wochenende zu einem Fest für Jung und Alt. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen, die gebacken, gebastelt, organisiert, verkauft, musiziert, mitgefeiert und die Kirwa mit Leben gefüllt haben. Und so bleibt am Ende nur noch die entscheidende Frage: „Wer houd Kirwa?“ – Natürlich: „Mir hom Kirwa!“
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