OTH Amberg-Weiden
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Klassische Fahrzeuge geben Gas – Starterrekord beim des MSC Wiesau

Wiesau. Der OldtimerSlalomCup Oberfranken schwimmt auf der Erfolgswelle: In der seit 2006 existierenden Serie gehen mittlerweile jeweils rund 40 Fahrerinnen und Fahrer an den Start. In diesem Jahr werden 15 Wertungsläufe im gesamten nordbayerischen Raum angeboten, im Zwischenklassement werden 80 Namen aufgeführt.

Klassische Fahrzeuge geben Gas – Starterrekord beim des MSC Wiesau

Emmeram Zeitler vom MSC Wiesau schaffte im zweiten Rennen den Sprung aufs Podest. Foto: Hans Walter

Das neunte und zehnte Rennen organisierte der MSC Wiesau, der im Industriegebiet der Marktgemeinde einen rund 800 Meter langen, sehr flüssig zu fahrenden Parcours aufgebaut hatte. Bestzeiten spielen in dieser Meisterschaft keine Rolle, gefragt ist vielmehr Gefühl und gutes Timing: Die Zeitdifferenz zwischen zwei Wertungsläufen entscheidet über die Platzierung. Die eingesetzten Fahrzeuge müssen mindestens 20 Jahre alt sein, neuere Fahrzeuge werden gesondert gewertet. Der älteste Wagen war ein Steyr-Puch von 1958 mit dem Münchberger Fried Schultze am Steuer.

Ein schöner Starterrekord

Mit 44 Nennungen beim 5. OSCO-Slalom des MSC Wiesau wurde am Vormittag ein neuer Starterrekord aufgestellt, wobei die Teilnehmer teils weit angereist waren – aus Niederbayern oder sogar aus Nordrhein-Westfalen. Die Herausforderung, möglichst gleichmäßig unterwegs zu sein, meisterte Thomas Fröhlich vom MSC Falkenberg in seinem Opel Corsa B am besten: Seine Laufzeiten von 42,67 und 42,69 Sekunden unterschieden sich lediglich um zwei Hundertstel. Platz zwei ging an Helmut Burner vom MSC Wunsiedel in einem NSU TT, Dritte wurde Sophia Sacher vom MSC Pegnitz in einem BMW 316.

Bei der Nachmittagsveranstaltung, dem 6. OSCO-Slalom des MSC Wiesau, gingen dann noch 43 Autos auf die Strecke. Die Nase vorn hatte hier Stefan Böhm vom MSC Bayreuth, der mit seinem Opel Manta B wiederum eine Differenz von zwei Hundertstelskunden erreichte. Ihm am nächsten kam Michael Bayer (AMSC Bindlach) im Opel Kadett C, den dritten Rang eroberte Lokalmatador Emmeram Zeitler vom MSC Wiesau mit einem aufwändig vorbereiteten VW Polo.

In der Meisterschaft führt nach dem nunmehr zehnten Rennen Günter Hartmann aus dem mittelfränkischen Ottensoos, schärfste Rivalen sind Herbert Hofmann (AMSC Bindlach) und Helmut Burner. Chancen auf den Meistertitel besitzen aber auch noch die beiden Wiesauer Manfred Keller und Hansi Walter, die unter den „Top Ten“ rangieren.

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