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Landrat ehrt langjährige Feldgeschworene in Neustadt

Neustadt/WN. Am 27. Mai 2026 ehrte Landrat Andreas Meier im Weißen Rößl gemeinsam mit dem Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Weiden verdiente Feldgeschworene. Im Fokus standen 25 und 40 Jahre.

Neustadt/WN. Am 27. Mai 2026 ehrte Landrat Andreas Meier im Weißen Rößl gemeinsam mit dem Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Weiden verdiente Feldgeschworene. Im Fokus standen 25 und 40 Jahre.
(Obere Reihe von rechts) Leitender Vermessungsdirektor Joachim Gesierich, Georg Meckl (40 Jahre), 2. Bürgermeister Vohenstrauß Josef Maier, Bürgermeister Waldthurn Georg Bocka, 2. Bürgermeister Trabitz Josef Marzi, Bürgermeister Altenstadt/WN Ernst Schicketanz; (Untere Reihe von rechts) Landrat Andreas Meier, Johann Zielbauer (40 Jahre), Herbert Dumler und Josef Schieder (25 Jahre), Bürgermeister Pirk Michael Meiler, Thomas Gleißner (40 Jahre). Foto: Landratsamt Neustadt a.d. Waldnaab / Veronika Rumpler

Landrat ehrt langjährige Feldgeschworene in Neustadt

Im Weißen Rößl in Neustadt/WN ehrte Landrat Andreas Meier am 27. Mai gemeinsam mit dem Leitenden Vermessungsdirektor Joachim Gesierich (Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Weiden) langjährige, verdiente Feldgeschworene für ihren jahrzehntelangen Einsatz im ältesten kommunalen Ehrenamt in Bayern.

Ehrung langjähriger Feldgeschworener im Landkreis Neustadt/WN

Im Rahmen einer Feierstunde wurden zahlreiche Feldgeschworene für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet. Geehrt wurden Feldgeschworene für 25 Jahre sowie für 40 Jahre engagierten Einsatz im Dienst der Allgemeinheit.

Landrat Meier betonte in seinem Grußwort die große Bedeutung des Ehrenamtes auch in einer zunehmend digitalisierten Welt: „Der Mensch wird hier trotz Laser, moderner Vermessungstechnik und 3D-Verfahren nicht überflüssig. Das Ehrenamt der Feldgeschworenen kommt nicht aus der Mode.“ Gerade der persönliche Kontakt und das Gespräch vor Ort seien unverzichtbar: „Wenn es die Feldgeschworenen nicht geben würde, würde der menschliche Bezug verloren gehen. Dann käme es auch schneller zum Streit – denn wie man so schön sagt: Mit’n Redn kumma d’Leid zam.“

Bedeutung des Ehrenamts deutlich gemacht

Abschließend dankte der Landrat allen Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und ihre Bereitschaft, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen: „Bleiben Sie diesem besonderen Ehrenamt bitte noch so lange wie möglich treu.“

Dem Dank schloss sich Leitender Vermessungsdirektor Joachim Gesierich an. Er stellte den Tugendkatalog der Feldgeschworenen aus dem 16. Jahrhundert vor und machte deutlich, dass die darin beschriebenen Werte nichts von ihrer Bedeutung verloren haben. Verlässlichkeit, Verschwiegenheit, Neutralität und Verantwortungsbewusstsein seien auch heute unverzichtbare Eigenschaften für die Ausübung dieses besonderen Ehrenamtes. Gleichzeitig betonte er die wichtige Rolle der Feldgeschworenen in den Gemeinden: „Niemand kann auf die Feldgeschworenen verzichten. Sie kennen sich vor Ort aus und das ist unbezahlbar.“

Dank aus den Gemeinden

Stellvertretend für die Bürgermeister der Heimatgemeinden schloss sich Bürgermeister Ernst Schicketanz den Dankesworten an und wünschte den Ehrengästen für die Zukunft viel Gesundheit und, dass sie noch viele Jahre Freude an der Ausübung ihres Ehrenamts haben.

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Im Anschluss überreichten Landrat Meier und Leitender Vermessungsdirektor Gesierich die persönlich von Staatsminister Albert Füracker unterzeichneten Ehrenurkunden sowie jeweils kleine Präsente als Geste der Anerkennung. Ausklang fand die Feierstunde mit einer gemeinsamen Brotzeit.

Geehrte Feldgeschworene

Geehrt wurden

für 25-jähriges Jubiläum:

  • Josef Schieder (Altenstadt/WN)
  • Herbert Dumler (Trabitz)

für 40-jähriges Jubiläum:

  • Thomas Gleißner (Pirk)
  • Johann Zielbauer (Vohenstrauß)
  • Georg Meckl (Waldthurn)

Die Feldgeschworenen, die bei der Auszeichnung nicht dabei sein konnten, erhalten die Urkunden und Präsente über die Bürgermeister.

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