MUT-Benefiz in Letzau setzt Zeichen des Miteinanders
MUT-Benefiz in Letzau setzt Zeichen des Miteinanders
Bereits zum fünften Mal fand eine MUT-Benefizveranstaltung in der Kirche St. Johannes Nepomuk in Letzau statt.
Auch dieses Mal wurde der Förderverein für Schwerkranke e. V. bedacht. Bürgermeister Markus Gallitzdörfer freute sich bei seiner Begrüßungsrede, dass ihm die Schirmherrschaft angetragen wurde und er sie sehr gerne übernommen hat. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die MUT-Reihe bereits zum wiederholten Mal in Letzau Station macht. Zusammenhalt ist ein besonderes Zeichen des Miteinanders.
Musikalisches Programm mit Violine, Veeh-Harfen und Harfe
Als musikalische Gäste begeisterten das Veeh-Harfen-Orchester der Musikschule Neustadt, der Violinist Daniel Boldi und Isabelle Puff an der Harfe.
Der Violinist aus Oberviechtach spielte zum ersten Mal bei einer MUT-Veranstaltung. Man merkte sofort seine Professionalität; er begeisterte die Anwesenden und versetzte sie in Staunen. Den musikalischen Reigen eröffnete Daniel Boldi mit seiner Violine mit dem Stück Song from Secret Garden. Danach folgten die Stücke Mariage d’Amour, Emanuel, Valsa un Pescaruș und Now We Are Free (Gladiator). Zum Weiteren interpretierte er mit seiner Violine das Lied Halleluja von Leonard Cohen.
Das Veeh-Harfen-Orchester der Musikschule Neustadt unter der Leitung von Andrea Fritsch erfreute mit Vorträgen, die teilweise auch mit Orff-Instrumenten ergänzt wurden, wie meditative Weisen, Ländler im ruhigen Klang, der Satz Winter aus Die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi und die moderne Komposition Ol‘ Rockin‘ Chair Blues.
Harfe aus Letzau und Texte über Menschenwürde
Auch zum ersten Mal zeigte die Harfenistin Isabelle Puff, die aus Letzau stammt, ihr Können mit den Liedern Kaffee und Kuchen, The Froggy Do und einem Segenslied. Durch ihre Kunst schaffte sie eine ganz besondere Atmosphäre.
Außerdem wurden Liedtexte gelesen, wie von Peter Maffay „Alles im Leben hat seine Zeit“, Ingrid Peters „Über die Brücke gehn, andere Menschen verstehn“ und der deutsche Text von People are People von Depeche Mode. Gerade diese Texte zeigen auf, dass alle Menschen, egal woher und welcher Hautfarbe, das Recht auf Menschenwürde haben. Die Würde des Menschen ist unantastbar, gemäß unserem Grundgesetz, Artikel eins. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“
Dank, Zugabe und Ausblick
Die Vorsitzende des Fördervereins für Schwerkranke e. V., Sabine Zeidler, bedankte sich für die Unterstützung und zeigte auf, was mit den Spenden erreicht wird.
Als Zugabe spielte das Veeh-Harfen-Orchester den beschwingten „Mambo speciale“.
Auch einen Ausblick gab es für 2027, da wieder in St. Johannes Nepomuk eine MUT-Veranstaltung im Herbst für den Förderverein für Schwerkranke e. V. stattfinden wird.
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