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Närrisches Ritterturnier begeistert beim Rathaussturm in Teublitz

Teublitz. Beim Rathaussturm 2026 verwandeln die Narrischen Weiber den Marktplatz in eine mittelalterliche Bühne und entmachten symbolisch Bürgermeister Thomas Beer. Ein Ritterturnier, Musik und viel Humor locken zahlreiche Gäste.

Teublitz. Beim Rathaussturm 2026 verwandeln die Narrischen Weiber den Marktplatz in eine mittelalterliche Bühne und entmachten symbolisch Bürgermeister Thomas Beer. Ein Ritterturnier, Musik und viel Humor locken zahlreiche Gäste.
Beim Rathaussturm 2026 stand alles unter dem Motto eines närrischen Ritterturniers, das die „Narrischen Weiber“ unter der Anleitung von Maria Steger ausrichteten. Foto: Julia Lösche / Thomas Stegerer

Närrisches Ritterturnier begeistert beim Rathaussturm in Teublitz

Am Unsinnigen Donnerstag verwandelte sich der Marktplatz vor dem Rathaus in Teublitz in eine mittelalterliche Bühne. Mit ihrem Schlachtruf „Blitzi, Blitzi, Teu, Teu, Teu“ stürmten die „Narrischen Weiber“ traditionell das Rathaus und entmachteten symbolisch Ersten Bürgermeister Thomas Beer. Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms stand ein großes Ritterturnier, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog.

Närrisches Ritterturnier auf dem Marktplatz

Eröffnet wurde das Spektakel von Altbürgermeisterin und „Ober-Narrischen“ Maria Steger. In ihrer Rolle als Heroldin führte sie als Stadtausruferin durch das Programm und kündigte die einzelnen Programmpunkte mit mittelalterlichen Anklängen an.

Vier Ritter in den Stadtratspartei-Farben Schwarz, Rot, Grün und Orange traten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an, darunter Ringestechen und Lanzengang. Unterstützt wurden sie von ihren Knappen. Musikalische und humorvolle Beiträge von Rittersfrau „Rosamunde“ sowie einem Barden rundeten das Turnier ab.

Der Hofnarr übernimmt die Regentschaft

Da kein eindeutiger Sieger ermittelt werden konnte, eroberte schließlich der Hofnarr den Bürgermeisterthron. Damit übernahmen die Faschingsfreunde symbolisch bis Aschermittwoch die Regentschaft über das Rathaus. Begleitet wurde das Spiel vom Lied „Ja so warn’s die alten Rittersleit“, bei dem Bürgermeister Thomas Beer, Pfarrer Lucas Lobmeier und Mitglieder des Stadtrats augenzwinkernd einbezogen wurden.

Polonaise auf dem Marktplatz und Besuch im Seniorenheim

Im Anschluss wurde bei Faschingsmusik weitergefeiert, während sich eine Polonaise über den Marktplatz zog. Am Nachmittag besuchten die „Narrischen Weiber“ zudem das Seniorenheim „Haus Phönix“ am Stadtpark und sorgten dort mit ihrer Aufführung für viel Applaus und gute Stimmung.

Termine der Deiblitzer Faschingsgaudi

Weiter geht es bei der „Deiblitzer Faschingsgaudi“ noch für die kleineren Teublitzerinnen und Teublitzer. Am Freitag, den 13. Februar, gibt es den bunten Nachmittag, und am Rosenmontag, den 16. Februar, bildet der Kinderfasching den spaßigen Abschluss.

OTH Amberg-Weiden
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