Neuwahlen und Ehrungen prägen Jahresversammlung in Thurndorf

Neuwahlen und Ehrungen prägen Jahresversammlung in Thurndorf
Gastbeitrag von: Herbert Ziegler
Dem Vorsitzenden Gerhard Oberst oblag es bei der jährlichen Zusammenkunft, die anwesenden aktiven und passiven Mitglieder willkommen zu heißen, dazu noch den zweiten Bürgermeister Alexander Schatz, den Gemeinderat Georg Schraml sowie die Ehrenvorstände Werner Eschenweck und Alfons Stopfer. Neben den vielen, sich alljährlich wiederholenden Vorkommnissen war man auch bei den anderen örtlichen Gruppierungen BRK, Feuerwehr sowie der Pfarrei präsent. Herausragende Ereignisse waren die verschiedenen Tennisturniere, das Bürgerfest in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, der fast größte Preisschafkopf in Bayern, ein sogenannter „Italienischer Abend“ und die alles dominierende Dorfolympiade. Dazu ging ein Dank an Harry Rass für „seinen Ideenreichtum und die tolle Organisation“. Die Vereins-Homepage wurde neu entworfen und installiert. Beim Thema Erbpacht für das Vereinsgelände habe man vom Amtsgericht den abschließenden Bescheid für eine Regelung bis 2069 bekommen. Ein Mitte des Jahres aufgetretener Wasserschaden hatte sprichwörtlich etwas Wasser in den Wein eines guten Jahres gegossen.
Tennis-Sparte blickt auf Turniere und Teams
Jens Dahl ließ in seiner Eigenschaft als Spartenleiter Tennis die verschiedenen Tennisturniere wie das „Schleiferlturnier“, den Kitschenrain-Cup und die Auftritte der verschiedenen Mixed-Mannschaften Revue passieren. Man habe im Verein acht verschiedene Damen- und Herrenmannschaften, und die Terminplanungen für die Veranstaltungen gestalteten sich immer schwieriger. Es konnten auch neue Tennisausrüstungen angeschafft werden. Abschließend brach Jens Dahl in Reimform eine Lanze für ein gutes Miteinander im Verein: „Aufschlag, Ball im Flug, bei uns geht’s rund, bei Sonne und Wind, weil wir ein kleiner Dorfverein sind. Es wird gekämpft um jeden Punkt, und wenn’s mal kracht, danach wird wieder zusammen gelacht“.
Jugendwartin Daniela Strauß berichtete vom Tenniscamp auf dem Vereinsgelände, und die Trainer sorgten für ein vielseitiges Programm, bei dem Spieltechnik und Spaß nicht zu kurz gekommen waren. Nicht unwichtig dabei waren die „Spaghetti à la Prechtl“, ergänzt durch Übernachtung im Zelt.
Fußball-Erinnerungen und Dorfolympiade in Thurndorf
Harry Rass als Spartenleiter Fußball sieht es als seine Aufgabe an, dass auch zukünftig für den Verein junge Menschen da sein sollen. In seinem Beitrag „schwelgte“ er jedoch in seinen Erinnerungen: „Als ich noch ein Kind war, gab es Mitte August das eine Event in Thurndorf, die Fußball-Dorfmeisterschaft.“ Im Pfarrheim wurden die Mannschaften ausgelost; es waren Betreuer da wie der „Streber-Sepp“ oder „Kummert Philipp“. Es gab die Starspieler wie „die Schramls, Dahl, Wöhrl oder Rass-Hartl“ und auch die aufsteigenden Sterne wie zum Beispiel Oberst Gerd, den Tommy und noch viel mehr. „Bauern-Fünfer“ und „Grashüpfer“ gaben sich die Ehre am Fußballplatz. Es war ein Fest für das ganze Dorf, und ganz in diesem Sinne fand im vergangenen Jahr zum dritten Mal die Dorfolympiade statt – ein Fest für Jung und Alt.
Felix Schraml als Herr der Zahlen berichtete von einer konstanten Größe bei den Mitgliedern im Verein und in der Tennissparte. Bei den Ausgaben und Einnahmen habe man im Vergleich zu 2024 wegen Renovierungsarbeiten im Tennisheim ein kleines Minus zu verzeichnen. Die Kassenprüfer Werner Eschenweck und Alfons Stopfer gaben grünes Licht für die Entlastung der Vorstandschaft. Dem zweiten Bürgermeister Alexander Schatz wurde die Leitung der Neuwahlen übertragen. Per Handzeichen wurden Gerhard Oberst und Florian Oberst als erster und zweiter Vorstand gewählt. Kassenwart blieb Felix Schraml, die Schriftführung liegt weiterhin in den Händen von Alexandra Oberst. Spartenleitung Tennis und Fußball sind wie bisher Jens Dahl und Harald Rass. Eine Änderung ergab sich mit Angela Trautner als Jugendwartin. Die Riege der Beisitzer blieb unverändert.
Ehrungen und Ausblick
Gegen Ende der Veranstaltung erhielten Gerhard Dettenhöfer, Benno Dahl und Reinhold Oberst ein Präsent für 40 Jahre im Verein überreicht. In seinem Grußwort lobte Alexander Schatz, es sei so viel passiert, es ist so positiv, und man schafft so viel miteinander. Am Ende wurde noch angeregt, dafür zu werben, dass die Tennisanlage länger als in der Hauptsaison genutzt wird, damit sich die Ausgaben und die viele Arbeit auch lohnen.


