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Nigeria im Fokus beim Weltgebetstag der Kinder in Mantel

Mantel. Am Sonntag, 15. März 2026, feierten Kinder aus Mantel und Neunkirchen den Weltgebetstag der Kinder. Sie entdeckten Nigeria als Land der Gegensätze und bastelten Taschen, bevor Segen und Lied den Abschluss bildeten.

Mantel. Am Sonntag, 15. März 2026, feierten Kinder aus Mantel und Neunkirchen den Weltgebetstag der Kinder. Sie entdeckten Nigeria als Land der Gegensätze und bastelten Taschen, bevor Segen und Lied den Abschluss bildeten.
Foto: Annette Punzmann

Nigeria im Fokus beim Weltgebetstag der Kinder in Mantel

Weltgebetstag der Kinder 2026. Nigeria – ein Land der Gegensätze.

Weltgebetstag in Mantel: Kinder aus zwei Gemeinden

Am Sonntag, den 15. März 2026, trafen sich 15 Kinder aus den Kindergottesdienst-Teams der Gemeinden Mantel und Neunkirchen zum Weltgebetstag der Kinder in Mantel. Als Namensschilder dienten farbenfroh bemalte Schmetterlinge, die von den Kindern und Kigo-Helfern (Letizia Riedel, Katrin Wiesner, Jutta Lippik, Ulrike Kraus, Sandra Prölß und Anja Beutner) gestaltet wurden.

Nigeria im Fokus: Alltag und Lebenswelten

Zu Beginn des Weltgebetstages lernten die Kinder Nigeria kennen, das Land der Gegensätze. Sie sahen Bilder von modernen Städten, Lehmhaussiedlungen, trockenen Wüstenlandschaften und grünen Gebieten mit Mangroven- und Mangobäumen. Außerdem erfuhren sie, wie Kinder dort aufwachsen, welche Schulen sie besuchen und dass es in Nigeria sowohl arme als auch reiche Menschen gibt.

Im zweiten Teil des Weltgebetstages stand das Thema „Kommt her zu mir! Ich bin für euch da!“ im Mittelpunkt. Die Geschichte von Chioma, einer Viertklässlerin aus Nigeria, wurde erzählt. Viele Kinder in Nigeria können nur sechs Jahre zur Schule gehen, da ihre Eltern sich keine Schuluniformen und Hefte leisten können. Besonders Mädchen haben es schwer, da viele Erwachsene der Meinung sind, dass Bildung für sie nicht wichtig ist. Chioma ist traurig, weil sie Angst hat, nicht gut genug für die fünfte Klasse zu sein und dann zu Hause bleiben muss. Ihre Freundinnen helfen ihr, indem sie zusammen lernen und beten. Nach ein paar Wochen verbessern sich Chiomas Noten, und sie erkennt, wie wichtig ihre Freundinnen für sie sind und dass sie mit allem, was sie bewegt, zu Gott kommen kann.

Kreative Aktion: Taschen bemalen

Anschließend durften alle Kinder Taschen bemalen. Sie gestalteten sie mit Tieren, Mustern, Blumen, Autos und Mutmachsprüchen.

Den Abschluss des Weltgebetstages bildeten das gemeinsame Vaterunser, der Segen durch Pfarrer Ruhs und das Weltgebetstagslied „Segen, Gottes guter Segen, verbindet unsre Welt. Auf allen unseren Wegen, Gottes gute Hand uns hält.“

Spedition Wagner
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Foto: Annette Punzmann