Nimm deinen Hund mit zur Arbeit-Tag: Nickis Schnuppertag bei OberpfalzECHO
Nimm deinen Hund mit zur Arbeit-Tag: Nickis Schnuppertag bei OberpfalzECHO
Mit einem aufgeregten Wedeln beobachtete ich, wie mein Herrchen begann, meine Sachen einzupacken. Normalerweise bleibe ich den Tag über zu Hause und warte sehnsüchtig auf seine Rückkehr – glaubt er jedenfalls. Doch heute war von Anfang an alles anders, denn ich durfte mit ihm mitfahren! Die Autotür war noch keine zwei Sekunden offen, schon hatte ich es mir im Wagen gemütlich gemacht. Ich konnte es kaum erwarten, herauszufinden, wohin die Reise gehen würde.
Pfotenfreunde aufgepasst – es gibt nicht nur Treppen!
Als wir schließlich anhielten und mein Herrchen, seine Tochter (mein „kleines Frauchen“) und ich ausstiegen, war ich überwältigt. Es war laut und voller Autos, und weit und breit keine grünen Wiesen in Sicht, das ist also dieses ominöse Weiden in der Oberpfalz und offensichtlich waren wir mitten in der Stadt gelandet. Immerhin mal was anderes als Parkstein.
Mit aufgeregten Schritten folgte ich also meinem Herrchen und seiner Tochter in ein beeindruckendes, riesiges Gebäude. Plötzlich öffnete sich ganz automatisch eine Tür und dahinter befand sich ein kleiner Raum, ohne irgendwas drin. Ich wagte mich hinein und bemerkte, dass man dort eine Nummer drücken konnte. Das Ding, was übrigens „Aufzug“ heißt, begann plötzlich nach oben zu fahren und als die Tür sich wieder öffnete, befanden wir uns an einem ganz anderen Ort. Verrückt, oder?! Verstehe einer die Menschen.
Das Büro war mein nächstes Ziel. Mit rasender Geschwindigkeit – ich bin ja mit meinen zwölf Jahren auch nicht mehr die Allerjüngste – erkundete ich jedes Zimmer, jede Ecke, um alles ganz genau zu inspizieren. Ein Redakteur war bereits da, vielleicht kennt ihr ihn schon. Er ist der liebe Herr, der immer die Glossen schreibt. Anfangs war ich noch etwas schüchtern und vorsichtig, doch nach ein paar Minuten wurde mir klar, dass er ein ganz lieber Kerl ist. Außerdem lässt er sich spielend leicht um den Finger beziehungsweise um die Pfote wickeln.
Die viele Arbeit hat sich gelohnt!
Während mein Herrchen und seine Tochter sich an die Arbeit machten, erkundete ich weiterhin die Umgebung. Es kamen immer mehr Menschen, einer freundlicher als der andere und jeder hatte sofort seine eigene Hundegeschichte parat. Ich fühlte mich direkt – im wahrsten Sinne des Wortes – pudelwohl.
Dann begann aber auch für mich die schwere Arbeit. Im Redaktionszimmer holte ich mir Streicheleinheiten ab, danach ging es weiter ins nächste Büro zu den sogenannten „Publisherinnen“, die mir einfach gar nicht widerstehen konnten. Und dann noch eine Station weiter zu den beiden Marketingleuten, da gab es ab und zu auch was zu futtern. Und dann das ganze Spiel natürlich wieder von vorne. Das war ein Spaß, sag’ ich euch!
Es lebe der gesunde Büroschlaf
Schließlich legte auch ich selbst ein wenig los. Ich begann diesen Text zu schreiben, ein Protokoll über meinen ersten Praktikumstag, und brachte allen gute Laune. Wie ihr sehen könnt, gab es an meinem allerersten Arbeitstag sogar ein Fotoshooting für mich. Diese Arbeit war ganz schön anstrengend, deshalb habe ich es mir auch ab und zu erlaubt, ein kleines Päuschen einzulegen.
Am Ende des Tages kann ich mit Gewissheit sagen, dass dies nicht mein einziger Praktikumstag bleibt. Es war ein Tag voller Abenteuer, neuer Freundschaften und viel Freude.
Wie ist’s bei euch gelaufen?
Wie war euer „Nimm deinen Hund mit zur Arbeit“-Tag, meine lieben Pfotenfreunde? Schreibt es gerne meinen neuen Kollegen oder schickt uns ein Foto an Telefonnummer 0175 1290726 oder per Mail an redaktion@oberpfalzecho.de. Ich würde mich freuen!




