OTH Amberg-Weiden
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Ökumenisches Krippenspiel in der Pfarrkirche

Etzenricht. Wegen des Sturmtiefs "Zoltan" wurde das Krippenspiel in das katholische Gotteshaus verlegt. Die Kirche war sehr gut besucht.

Ökumenisches Krippenspiel in der Pfarrkirche

18 kleine Schauspielerinnen und Schauspieler führten das Krippenspiel auf. Foto: Rudi Walberer

Wie im Vorjahr wählten die beiden Kirchengemeinden der Ortschaft eine ökumenische Variante bei ihren traditionellen Krippenfeiern. Um den Ausläufern des Sturmtiefs zu entgehen, entschieden sich die Organisatorinnen für das weihnachtlich geschmückte katholische Gotteshaus als Aufführungsort, anstatt des ursprünglich vorgesehenen zentralen Dorfplatzes. Andrea Zellner hatte Regie geführt, sie ist die katholische Religionspädagogin in der örtlichen Grundschule. Mit Gebeten und Fürbitten führte sie zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Heidi Landgraf durch die ökumenische Andacht am Heiligen Abend.

Der Wert der kleinen Dinge

Die Nikolauskirche war gefüllt wie selten. Eltern, Geschwister, Omas und Opas folgten den gekonnt umgesetzten Aufführungen der 18 kleinen Schauspielerinnen und Schauspielern im zur Bühne umfunktionierten Altarraum. Die Variante der diesjährigen Geschichte rund um die Krippe und das Jesuskind hatte ihren Fokus auf den Wert der kleinen Dinge gelegt.

Im Mittelpunkt dabei stand die Gruppe der Hirten, die über die Wertigkeit der mitgebrachten Geschenke diskutierten und die einfachen Dinge, speziell einen Strohhalm, als wichtiges Element entdeckten. Für alle Kirchenbesucher gab es am Ende Strohsterne als Präsent und dazu Friedenslichter aus Betlehem. Für einen passenden musikalischen Rahmen sorgte einmal mehr die Bläsergruppe des evangelischen Posaunenchors Rothenstadt-Etzenricht.

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