Palmsonntag in Leuchtenberg: 200 Palmbüschel helfen Kindern in Indien

Palmsonntag in Leuchtenberg: 200 Palmbüschel helfen Kindern in Indien
Eine Woche vor Ostern wird der Palmsonntag gefeiert. Er markiert den Beginn der Karwoche und ist ein bedeutender Feiertag im Christentum. Er erinnert an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem und bereitet auf die Passion Christi vor.
Palmsonntag in Leuchtenberg: Bedeutung und Brauchtum
Das Besondere an diesem Sonntag ist die Segnung von Palmzweigen (Buchsbaum oder Weidenkätzchen). Die geweihten Palmzweige dienen traditionell als Schutzsymbol für Haus und Hof. Die neuen werden meist beim Kruzifix im Herrgottswinkel platziert, und der alte Palmbuschen wird verbrannt.
Segnung am Osterbrunnen und Messfeier
In der Pfarrkirche St. Margareta wurde auch die Leidensgeschichte (Passion) vorgetragen, und Pfarrer Alfons Forster zelebrierte mit den Gläubigen die Messfeier. Zuvor versammelten sich alle vor dem Gotteshaus am Osterbrunnen, der von der Gymnastikgruppe geschmückt wurde.
Hier segnete Pfarrer Alfons Forster die Palmbüschel der Gläubigen und die 200 Stück, die der Katholische Frauenbund gefertigt hatte. Sie alle wurden von den Gläubigen nach der Messe gegen eine Spende abgegeben. Der Erlös kommt zum ersten Mal Pater Jo Jovilla für seine Heimat Indien zugute. Hier wird das Geld für die Kinder verwendet, damit sie eine gute Schul- und Berufsausbildung absolvieren können.


