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Steinhilber
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SC Luhe-Wildenau verabschiedet sich mit starkem Heimsieg in die Sommerpause

Luhe-Wildenau. Der SC Luhe-Wildenau verabschiedet sich mit einer kämpferisch starken Vorstellung und einem verdienten 3:1-Heimsieg gegen den SV Schwandorf-Ettmannsdorf in die Sommerpause. David Bezdicka glänzt beim letzten Saisonspiel mit zwei Treffern, während Thomas Lorenz nach der Roten Karte gegen Daniel Hartnegg als Aushilfstorwart den Sieg in Unterzahl festhält.

Luhe-Wildenau. Der SC Luhe-Wildenau verabschiedet sich mit einer kämpferisch starken Vorstellung und einem verdienten 3:1-Heimsieg gegen den SV Schwandorf-Ettmannsdorf in die Sommerpause. David Bezdicka glänzt beim letzten Saisonspiel mit zwei Treffern, während Thomas Lorenz nach der Roten Karte gegen Daniel Hartnegg als Aushilfstorwart den Sieg in Unterzahl festhält.
Letzter Auftritt für den SV: Wolfgang Hesl wird als Feldspieler eingewechselt und bekommt nach einer roten Karte sofort die Chance auf einen Freistoß gegen Thomas Lorenz im Tor; Foto Oliver Bartosch

SC Luhe-Wildenau verabschiedet sich mit starkem Heimsieg in die Sommerpause

Der SC Luhe-Wildenau verabschiedet sich mit einer kämpferisch starken Vorstellung und einem verdienten 3:1-Heimsieg gegen den SV Schwandorf-Ettmannsdorf in die Sommerpause. David Bezdicka glänzt beim letzten Saisonspiel mit zwei Treffern, während Thomas Lorenz nach der Roten Karte gegen Daniel Hartnegg als Aushilfstorwart den Sieg in Unterzahl festhält.

Treue Begleiter bis zur letzten Minute: Diese ramponierten Fußballschuhe mit Tape-Verstärkung und handgemaltem Smiley erzählen die Geschichte einer harten, 34 Spieltage langen Landesliga-Saison; Foto: Norbert Tannhäuser
Die Spuren einer langen Saison: Nico Argauer nach dem Heimsieg gegen Ettmannsdorf mit seinem wohl treuesten Werkzeug. Das Leder ist zerrissen, die Kappe mit Tape geflickt und einem Smiley verziert – ein echtes Symbolbild für den unbändigen Willen des SC-Torjägers; Foto: Norbert Tannhäuser
Aus der Not ins Rampenlicht: Thomas Lorenz sicherte als Ersatztorwart den Sieg seiner Mannschaft; Foto: Norbert Tannhäuser
Letzter Auftritt für den SV: Wolfgang Hesl wird als Feldspieler eingewechselt und bekommt nach einer roten Karte sofort die Chance auf einen Freistoß gegen Thomas Lorenz im Tor; Foto Oliver Bartosch
Thomas Lorenz, hier noch als Innenverteidiger im rot-schwarzen Trikot des SC Luhe-Wildenau, im Duell mit dem ehemaligen Profi Wolfgang Hesl; Foto: Oliver Bartosch
Hektische Strafraumszene beim SC Luhe-Wildenau – Wolfgang Hesl, als Feldspieler eingewechselt, nach dem Zweikampf am Boden; Foto: Oliver Bartosch
Gemeinsamer Abgang in der 62. Minute: Kiener (Nr. 77) und Meckl (Nr. 11) machen Platz für frische Kräfte; Foto: Norbert Tannhäuser
Maximilian Hiltl im letzten Spiel für den SC Luhe-Wildenau im Zusammenspiel mit Keeper Daniel Hartnegg – Abschied Richtung Ammerthal; Foto: Norbert Tannhäuser
Actionreiche Spielsituation zwischen dem SC Luhe-Wildenau und dem SV Schwandorf-Ettmannsdorf; Foto: Norbert Tannhäuser
Intensiver Luftzweikampf: Caner Gümüsbaş (Nr. 4) vom SC Luhe-Wildenau behauptet sich im Kopfballduell gegen einen SV-Spieler; Foto: Norbert Tannhäuser
Maximilian Hiltl (Nr. 21) kämpft im letzten Einsatz für den SC Luhe-Wildenau verbissen im Zweikampf gegen César Sodji – Einsatz bis zum Schluss; Foto: Norbert Tannhäuser
Nico Argauer, hier bedrängt von einem SV-Spieler, erzielte in der Partie seinen 21. Saisontreffer; Foto: Norbert Tannhäuser
Mannschaft feiert geschlossen den Führungstreffer – Kapitän Nico Argauer trifft zum 1:0; Foto Oliver Bartosch
Daniel Hartnegg nach dem Spiel auf der Tribüne: Rote Karte abgehakt, beim Bierchen kehrt das Lächeln zurück; Foto: Norbert Tannhäuser

Statistikbox

Landesliga Mitte – 34. Spieltag
SC Luhe-Wildenau – SV Schwandorf-Ettmannsdorf 3:1 (2:0)

Tore:
1:0 Nico Argauer (4.)
2:0 David Bezdicka (26.)
2:1 Jeremy Schmidt (58.)
3:1 David Bezdicka (75.)

Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte: Daniel Hartnegg (88., SC Luhe-Wildenau)

Zuschauer: 189
Schiedsrichter: Florian Islinger (leitete die Partie souverän ohne größere Probleme)

Der SC Luhe-Wildenau hat sich am letzten Spieltag der Landesliga Mitte mit einer engagierten und kämpferisch starken Leistung von seinen Fans verabschiedet. Vor 189 Zuschauern besiegte die Mannschaft von Trainer Benjamin Urban den SV Schwandorf-Ettmannsdorf verdient mit 3:1 und beendet die Saison damit auf Rang sieben. Punktgleich mit dem Sechsten 1. FC Passau und dem Tabellenachten SV Schwandorf-Ettmannsdorf. Nun geht es für alle Beteiligten erst einmal in die wohlverdiente Sommerpause.

Frühe Führung nach druckvollem Beginn

Bereits mit dem Anpfiff zeigte der SV Schwandorf-Ettmannsdorf, dass er offensiv auftreten wollte. Doch die erste wichtige Aktion gehörte dem SC Luhe-Wildenau beziehungsweise Maximilian Hiltl. Der Defensivspieler, der künftig für die DJK Ammerthal in der Bayernliga auflaufen wird, rettete in höchster Not vor einem heranstürmenden Gästestürmer und verhinderte damit früh einen möglichen Rückstand.

Nur wenige Minuten später jubelte dann die Heimelf. In der 4. Minute brachte David Bezdicka einen Eckball gefährlich in den Strafraum, wo Nico Argauer am höchsten stieg und den Ball per Kopf zur frühen 1:0-Führung einköpfte. Für Argauer war es bereits der 21. Saisontreffer.

Der SC blieb auch danach die klar bessere Mannschaft. Die Gastgeber überzeugten mit großem Willen, hoher Intensität und enormer Zweikampfstärke. Julian Kiener und David Bezdicka hatten früh das 2:0 auf dem Fuß, vergaben jedoch gute Möglichkeiten. Vom Tabellenachten aus Schwandorf kam offensiv dagegen nur wenig.

Bezdicka glänzt – Gäste kommen noch einmal zurück

In der 26. Minute belohnte sich Luhe-Wildenau schließlich erneut. Jamal Dubois setzte sich stark über die linke Seite durch und spielte den Ball flach in die Mitte. David Bezdicka nahm die Hereingabe gekonnt an und vollendete souverän zum verdienten 2:0. Auch danach blieb der SC tonangebend. Bezdicka und Nico Argauer vergaben weitere Möglichkeiten, um die Führung noch deutlicher auszubauen.

Grammer Solar
Grammer Solar

Mit dem 2:0 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste deutlich aktiver. Die erste große Chance hatte allerdings erneut die Heimelf: Benedikt Meckl scheiterte nur knapp, als sein Abschluss am Pfosten vorbeistrich.

Auf der anderen Seite kamen die Gäste dann zum Anschlusstreffer. Eine weite Hereingabe von Gästekapitän Andreas Müller rutschte durch die komplette Defensive des SC, ehe Jeremy Schmidt frei vor Daniel Hartnegg auftauchte und trocken zum 2:1 einschob.

Der SV Schwandorf-Ettmannsdorf witterte nun seine Chance auf den Ausgleich. Thomas Stowasser hatte den Treffer auf dem Fuß, doch Daniel Hartnegg reagierte stark und lenkte den Ball noch um den Pfosten. Kurz zuvor hatte der pfeilschnelle Torsten Hofbauer nach einem sehenswerten Sololauf über die rechte Seite bereits David Bezdicka bedient, doch diesmal scheiterte der Torjäger noch an Gästetorwart Michael Herrmann.

Späte Aufregung um Hartnegg – Lorenz hält den Sieg fest

In der 75. Minute funktionierte dieselbe Kombination dann perfekt. Wieder setzte sich Hofbauer stark über rechts durch und legte quer auf David Bezdicka. Diesmal überwand der Angreifer den Torwart und traf zum 3:1. Für Bezdicka war es bereits der 23. Saisontreffer – damit beendet er die Spielzeit als zweitbester Torjäger der Liga.

In der Schlussphase hatten beide Teams noch Möglichkeiten, das Ergebnis weiter zu verändern, doch die Torhüter verhinderten weitere Treffer. Richtig turbulent wurde es noch einmal in der 88. Minute: Daniel Hartnegg wollte einen Ball klären, bekam diesen jedoch unglücklich an die Hand. Schiedsrichter Florian Islinger blieb keine andere Wahl und zeigte die Rote Karte.

Da der SC keinen Ersatztorwart mehr zur Verfügung hatte, musste Innenverteidiger Thomas Lorenz zwischen die Pfosten. Dort bewies er Nervenstärke und hielt die Führung mit mehreren mutigen Aktionen fest. So brachte Luhe-Wildenau den verdienten Heimsieg schließlich über die Zeit.

Trainerstimmen: Enttäuschung vs. Stolz zum Abschied

Christian Most (Trainer SV Schwandorf-Ettmannsdorf):
„Speziell die erste Halbzeit war sehr enttäuschend. Auch wenn wir mit der letzten Truppe gekommen sind, dürfen wir uns so nicht präsentieren. Wir haben eine Zweikampfquote von 20 Prozent gehabt und das ist sehr enttäuschend. Es war ein absolut verdienter Sieg für den SC Luhe-Wildenau.“

Benjamin Urban (Trainer SC Luhe-Wildenau):
„Besonders imponiert hat mir, dass wir es in vielen Szenen trotzdem noch geschafft haben, den Meter oder den Schritt mehr zu machen. Wir waren heute bereit, noch einmal alles reinzuwerfen, um den Jungs, die heute das letzte Mal hier spielen durften, einen tollen Abschied zu bereiten.“