Pfarrei ehrt und verabschiedet in Weiden langjährige Pfarrgemeinderäte

Pfarrei ehrt und verabschiedet in Weiden langjährige Pfarrgemeinderäte
Pfarrer Jeschner würdigte langjähriges Engagement bei der Verabschiedung verdienter Pfarrgemeinderäte
Feierliche Verabschiedung in St. Elisabeth/Maria Waldrast
In einem herzlichen und zugleich würdevollen Rahmen wurden kürzlich mehrere langjährige Mitglieder des Pfarrgemeinderates der Pfarreiengemeinschaft St. Elisabeth/Maria Waldrast verabschiedet. Als Zeichen des Dankes für ihr großes Engagement lud die Pfarrei zu einem gemeinsamen Pizzaessen ein, bei dem Erinnerungen ausgetauscht und die gemeinsame Zeit noch einmal lebendig wurde.
Neben den Erinnerungen an frühere Zeiten klang auch die Einsicht an, dass sich Kirche verändert und nicht alles so bewahrt werden kann, wie es einmal war.
Langjähriges Engagement und Auszeichnungen
Herr Michael Stöckl war über 20 Jahre hinweg ein verlässlicher Teil des Gremiums, Frau Christine Hüttner engagierte sich beeindruckende 30 Jahre lang, und Frau Rosi Kincl prägte das Gemeindeleben sogar über vier Jahrzehnte hinweg maßgeblich mit. Ebenfalls erhielten Frau Birgit Memmel (ehemalige Sprecherin des Pfarrgemeinderates), Frau Marion Loibl und Herr Richard Mark (Maria Waldrast) eine Dankesurkunde.
Pfarrer Jeschner dankte den scheidenden Pfarrgemeinderäten in einer persönlichen Ansprache für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre tiefe Verbundenheit zur Gemeinde. Dabei griff er auch ein bekanntes Zitat von John F. Kennedy auf, passend verändert auf die Pfarrei: „Fragt nicht, was eure Pfarrei für euch tun kann – fragt, was ihr für eure Pfarrei tun könnt.“ Dieses Leitmotiv habe das Wirken der Geehrten in besonderer Weise geprägt, so der Pfarrer.
Dank, Wandel und Ausblick
Neben dem Rückblick auf viele prägende Jahre wurde in den Gesprächen auch deutlich, dass sich das Leben der Kirche insgesamt gewandelt hat. Veränderungen ergeben sich nicht aus dem Handeln Einzelner, sondern aus den Herausforderungen der Zeit, die neue Wege und ein Umdenken verlangen. Einfache Antworten und bloße Angebote von außen reichen dabei nicht aus – vielmehr braucht es weiterhin das persönliche Engagement und die innere Verbundenheit, wie sie die Geehrten über viele Jahre hinweg vorgelebt haben.
Die Verabschiedung machte deutlich, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement für das Leben einer Gemeinde ist. Mit herzlichen Worten des Dankes wurden die langjährigen Mitglieder schließlich in den wohlverdienten „Ruhestand“ aus ihrem Amt entlassen.
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