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Revierjäger-Nachwuchs erlebt in Tirschenreuth praxisnahes Wildtiermanagement

Tirschenreuth. 17 angehende Revierjäger besuchten den Landkreis, um modernes Wildtier- und Naturmanagement kennenzulernen. Es ging um Waldnaabaue, Biberbiotope, Kormoran, Fischotter und invasive Arten.

Tirschenreuth. 17 angehende Revierjäger besuchten den Landkreis, um modernes Wildtier- und Naturmanagement kennenzulernen. Es ging um Waldnaabaue, Biberbiotope, Kormoran, Fischotter und invasive Arten.
Gerhard Schwaninger (rechts) und Jacob Keller (links) zusammen mit Alfred Stier (2. von links) und Josef Stier bei der Betriebsbesichtigung der Stier Satzfisch GmbH. Bild: FÖJ Tirschenreuth

Revierjäger-Nachwuchs erlebt in Tirschenreuth praxisnahes Wildtiermanagement

17 angehende Revierjägerinnen und Revierjäger waren gemeinsam mit Revierjagdmeister Gerhard Schwaninger zu Gast im Landkreis Tirschenreuth, um sich vor Ort ein Bild von verschiedenen Aufgabenfeldern des modernen Wildtier- und Naturmanagements zu machen.

Exkursion in die Waldnaabaue: Natur- und Artenschutz im Landkreis Tirschenreuth

Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Arbeit von Revierjagdmeister Jacob Keller, der als Gebietsbetreuer im Landkreis Tirschenreuth angestellt ist. Im Rahmen einer Exkursion erhielten die Auszubildenden Einblicke in die Betreuung sensibler Lebensräume in der Waldnaabaue. Themen waren unter anderem Biberbiotope, der Umgang mit Kormoran und Fischotter sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Natur- und Artenschutz, Landwirtschaft und Fischerei.

„Gerade im ländlichen Raum ist eine gut ausgebildete Jägerschaft unverzichtbar – für den Schutz unserer Kulturlandschaft, für das Wildtiermanagement und für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur“, betonte Jacob Keller.

Betriebsführung und fachlicher Austausch

Im Anschluss stand eine Betriebsführung bei Alfred Stier auf dem Programm, der die Gruppe zudem zu einem gemeinsamen Mittagessen einlud. Dafür sprachen die Verantwortlichen ihren herzlichen Dank aus.

Zum Abschluss wurden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch aktuelle Fragen rund um invasive Arten behandelt. Der Besuch machte deutlich, wie vielfältig und praxisnah die Ausbildung im Revierjägerberuf ist – und wie wichtig der fachliche Austausch zwischen Ausbildung, Jagdpraxis und Naturschutz bleibt.

Die Revierjagdmeister Gerhard Schwaninger und Jacob Keller (2. und 3. von links) zusammen mit den Azubis. Bild: FÖJ Tirschenreuth
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