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Schulhausrallye erleichtert Schuleinschreibung in Etzenricht

Etzenricht. Anfang März erkundeten Vorschulkinder bei einer Schulhausrallye die Ludwig-Meier-Grundschule, kurz darauf folgte die Schuleinschreibung. Eltern erhielten Tipps, Kinder wurden spielerisch und sorgfältig geprüft.

Etzenricht. Anfang März erkundeten Vorschulkinder bei einer Schulhausrallye die Ludwig-Meier-Grundschule, kurz darauf folgte die Schuleinschreibung. Eltern erhielten Tipps, Kinder wurden spielerisch und sorgfältig geprüft.
Foto: Gabriela Bäumler

Schulhausrallye erleichtert Schuleinschreibung in Etzenricht

Anfang März kamen an einem Nachmittag alle Kinder, die im September eingeschult werden, zu einer Rallye an die Schule. Die Kinder der zweiten Klasse und einige Kinder aus der OGTS durften helfen und führten die Vorschulkinder durch das Schulhaus. So lernten sie spielerisch, sich zurechtzufinden.

Stationen der Schulhausrallye

Ausgestattet mit einem Laufzettel absolvierten sie in Kleingruppen sechs Stationen. Dort hatten Lehrerinnen und Schulkinder Aufgaben und Angebote vorbereitet. Auf der Toilette zeigte ein Kind, wie man sich gründlich die Hände wäscht. In der Turnhalle durften sie sich austoben. Sie machten im Lehrerzimmer eine Kopie und besuchten die Schulleiterin im Sekretariat.

In der OGTS wurde gespielt, und Frau Bauer, die WG-Lehrerin, bastelte mit ihnen eine Maus aus Papier und Wolle. Diese kann als Lesezeichen verwendet werden.

Abschluss der Rallye und Einladung

Zum Schluss zählten die Kinder alle Türen an der Schule. Wer schnell fertig war, konnte zurück ins Klassenzimmer kommen und Aufgaben bearbeiten. Jedes Vorschulkind bekam zum Abschluss eine kleine Hausaufgabe, nämlich einen Steckbrief zu gestalten. Außerdem wurde die Einladung zur Schuleinschreibung verteilt.

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Foto: Gabriela Bäumler

Ablauf der Schuleinschreibung

Bei der Schuleinschreibung eine Woche später kannten sich die Vorschulkinder bereits gut in der Schule aus. Jede Familie hatte einen genauen Termin erhalten. So wurden lange Wartezeiten vermieden. Vorab hatten die Eltern alle Unterlagen bereits zu Hause ausgefüllt und mussten diese nur abgeben. Der Elternbeirat lud die Mamas und Papas zu Kaffee und Kuchen ins Elterncafé ein.

Förderbedarf frühzeitig erkennen

In der Zwischenzeit gingen die Lehrerinnen mit je einem Kind in die einzelnen Klassenzimmer. Dort nahmen sie sich Zeit und überprüften die Schulfähigkeit mithilfe einer Checkliste spielerisch, aber umfassend. Damit jedes Kind erfolgreich ins Schulleben starten kann, ist es nötig, dass eventuelle Schwierigkeiten bis zum September noch bearbeitet werden können. Verschiedene Voraussetzungen sind bedeutsam. Bei Bedarf kann man überlegen, die Einschulung zu verschieben, einen anderen Förderort zu wählen oder Unterstützungen zu initiieren. Die Lehrerinnen gaben den Eltern Merkblätter und Tipps für Fördermöglichkeiten an die Hand.

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Geschenk und Ausstellung der Steckbriefe

Als Geschenk erhielt jedes Vorschulkind ein Tütchen, in dem ein Lederbändchen, Perlen und eine Anleitung verpackt waren. Aus diesem Material kann sich jedes Kind ein Armband mit seinem Namen basteln. Darüber freuten sich die Buben und Mädchen sehr.

Alle hatten die Steckbriefe, die sie in der Vorwoche als Hausaufgabe erhalten hatten, zuverlässig ausgefüllt und wieder mitgebracht. Sie wurden gleich an einer Pinnwand in der Aula ausgestellt.