Skulpturenpark an der Entdeckerkirche in Trabitz eröffnet

Skulpturenpark an der Entdeckerkirche in Trabitz eröffnet
Hier ein Baumgeist, dort eine Fee, drüben ein Troll, der hinter einem Baum hervorschaut: Wer sich auf den Weg durch den Skulpturenpark macht, wird feststellen, wie harmonisch sich die jüngst entstandenen Figuren in die Umgebung des Waldes rund um die Entdeckerkirche in Trabitz einfügen. Teilweise wirken sie wie natürlich gewachsen oder versteckt – fast so, als wären sie schon immer da gewesen. Zwischen Bäumen, am Waldrand oder entlang kleiner Pfade sind damit fantasievolle Orte entstanden, die zum Entdecken und Verweilen einladen. Besucher*innen aus nah und fern sind eingeladen, sich wie auf einem stillen Kunstpfad durch die Natur zu bewegen und den Skulpturen und ihren Geschichten auf Augenhöhe zu begegnen.
Schnitzen wie die Profis
Mit dem Projekt „Hüter*in des Waldes – Ein Skulpturenpark entsteht“ ist es der LearningCampus gGmbH gelungen, Kunst und Jugendarbeit kreativ und nachhaltig zu verbinden. Eine Kreativwoche lang waren die Teilnehmenden aktiv, holten sich Inspirationen aus der Natur und professionelle Anleitung von zwei Bildhauer:innen, die das Projekt begleiteten. Tag für Tag wurde geschnitzt, geklopft und kreativ gearbeitet.
Nun sollen die Skulpturen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnung am 2. April um 15 Uhr an der Entdeckerkirche in Trabitz eingeladen. Neben den Skulpturen stehen dabei die kunstschaffenden Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Ziel ist es, sich als Teil einer kreativen Gemeinschaft zu erleben und zu erfahren, dass ihre Kunst in der Öffentlichkeit sichtbar wird und andere Menschen berührt.
Zuwachs für den Skulpturenpark
Im Herbst wird der Skulpturenpark durch neue Figuren erweitert. Dann nämlich startet die zweite Workshopwoche mit dem erneuten Ziel, benachteiligte Kinder und Jugendliche künstlerisch ins Handeln zu bringen und ihnen eine Plattform zu geben, um ihre Lebenswirklichkeit sichtbar werden zu lassen. Auch die zweite Workshopwoche wird als Teil des Förderangebots „Open-Air-Culture – Naturnahe Kunst- und Kulturprojekte in der analogen und digitalen Welt“ über das größte Förderprogramm der kulturellen Bildung in Deutschland „Kultur macht stark“ gefördert.


