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Landesliga Mitte: Die Relegation im Blick – Etzenricht beendet Saison gegen Passau

Etzenricht. Mit dem Gastspiel des 1. FC Passau beendet der SV Etzenricht seine 14. Landesligasaison. Eine Partie mit rein statistischer Bedeutung. Der Blick geht bereits in Richtung Relegation. 30 Punkte bedeuten Platz 15 und Nachsitzen in Entscheidungsspielen.

Etzenricht. Mit dem Gastspiel des 1. FC Passau beendet der SV Etzenricht seine 14. Landesligasaison. Eine Partie mit rein statistischer Bedeutung. Der Blick geht bereits in Richtung Relegation. 30 Punkte bedeuten Platz 15 und Nachsitzen in Entscheidungsspielen.
Foto: Rudi Walberer

Landesliga Mitte: Die Relegation im Blick – Etzenricht beendet Saison gegen Passau

Abgezeichnet hat sich die Situation schon länger; seit dem letzten Wochenende ist Gewissheit vorhanden, dass der SV Etzenricht in die Relegationsrunde muss, um ein 15. Jahr in der Landesliga anzuhängen. Das Match am Samstag (Anstoß ligaübergreifend bereits um 14 Uhr) gegen den 1. FC Passau ist im Prinzip bedeutungslos für beide Beteiligten. Beim 1. FC läuft im Hintergrund schon die Neuorientierung. Mit Patrick Choroba (29) wurde der neue Spielertrainer vom Regionalligisten Hankofen verpflichtet. Dazu kommen bereits einige Neuzugänge.

Das Hinspiel endete 2:0 für den FC. Ihre letzte Partie schlossen die Kicker aus der Dreiflüssestadt mit 4:1 gegen Luhe-Wildenau ab und zeigten ihre gute Form. Als mit Abstand torgefährlichster Stürmer glänzte Noah Aklassou mit 15 Toren. Es ist erst das dritte Mal, dass der FCP in Etzenricht zu Gast ist. 2018 gab es ein 3:1, 2006 einen 3:0-Heimsieg zu verzeichnen. Der SV war im ersten von 13 Jahren in der Landesliga dabei, der FC kam aus der Bayernliga und wurde im gleichen Jahr in die BOL durchgereicht.

Trainerstimme vor dem Finale der Landesligasaison

Zur Vorschau für Spieltag 34 äußert sich Trainer Andy Wendl so: „Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass es am letzten Spieltag noch spannend ist, aber das haben wir leider verpasst. Jetzt gilt es, das letzte Spiel als Vorbereitung zur Relegation zu nutzen und dementsprechend die Kräfte auf verschiedene Schultern zu verteilen.“ Die Verletzungsmisere setzt sich fort. Dazu führt Wendl aus: „Extrem bitter, dass sich jetzt noch Michi Wexlberger im Training verletzt hat und vermutlich in den nächsten Spielen nicht mehr spielen kann. Sebi Ermer fehlt wahrscheinlich beruflich und der eine oder andere wird eine Pause bekommen müssen. Ich persönlich werde wohl wieder mit eingreifen.“

Relegation: Modus und Historie des SVE

Das folgende Mitwirken an dem am Mittwoch, den 20. Mai, startenden Relegationswettbewerb ist für den SV kein Neuland. Die Modalitäten, Paarungen und Termine werden am Samstagabend vom Verband festgezurrt.

2019 wurde die Landesligazugehörigkeit in Form von zwei Niederlagen gegen Stadeln verspielt. Im ersten Anlauf sah es gut aus. In Hahnbach reichte ein Remis, und bei der Revanche daheim feierte der SVE einen deutlichen Heimsieg gegen den damaligen Bezirksliga-Vizemeister. Kurioses am Rande: Etzenricht stieg mit einem Punktepolster von 33 ab. Die ebenfalls, allerdings in einer anderen Gruppe der Relegationsrunde teilnehmenden Pfreimder schafften den Ligaverbleib mit 16 Zählern, also mit weniger als der Hälfte an gesammelten Punkten. Die Konstellation macht eine erneute Paarung Etzenricht gegen Hahnbach wahrscheinlich, wenn der Kreisligist Platz zwei im finalen Match in Arnbruck verteidigt.

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