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Spannende interkulturelle Aufgaben warten auf Tanja Fichtner

Weiden. Die neue Mitarbeiterin im Evangelischen Jugendwerk stellt sich den spannenden Aufgaben. Die Projekte verfolgen dabei alle das gleiche Ziel: Die Jugendlichen sollen die Chancen ethnischer, sprachlicher und gesellschaftlicher Vielfalt […]

Weiden. Die neue Mitarbeiterin im Evangelischen Jugendwerk stellt sich den spannenden Aufgaben. Die Projekte verfolgen dabei alle das gleiche Ziel: Die Jugendlichen sollen die Chancen ethnischer, sprachlicher und gesellschaftlicher Vielfalt […]
Weiden. Die neue Mitarbeiterin im Evangelischen Jugendwerk stellt sich den spannenden Aufgaben. Die Projekte verfolgen dabei alle das gleiche Ziel: Die Jugendlichen sollen die Chancen ethnischer, sprachlicher und gesellschaftlicher Vielfalt […]

Spannende interkulturelle Aufgaben warten auf Tanja Fichtner

Weiden. Die neue Mitarbeiterin im Evangelischen Jugendwerk stellt sich den spannenden Aufgaben. Die Projekte verfolgen dabei alle das gleiche Ziel: Die Jugendlichen sollen die Chancen ethnischer, sprachlicher und gesellschaftlicher Vielfalt kennenlernen. 

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Tanja Fichtner freut sich auf ihre neue Aufgaben und bringt die optimalen Voraussetzungen dafür mit. Bild: Hendrik Ertel

Schon seit einigen Jahren ist der Kontakt ins Nachbarland Tschechien und die internationale Jugendbegegnungen fester Bestandteil der Arbeit bei der Evangelischen Jugend im Dekanat Weiden. Nun wird dort das Thema der Versöhnung über Grenzen hinweg aufgewertet. „Wir konnten eine ganze Stelle für Jugendarbeit rund um Gedenken und Versöhnung schaffen“, freut sich Dekan Wenrich Slenczka.

Am 1. Dezember ist es soweit. Dann heißt es Ahoj und Hallo für eine neue Mitarbeiterin im Evangelischen Jugendwerk. Tanja Fichtner aus Wildenreuth im Landkreis Tirschenreuth übernimmt dann die spannende Aufgabe.

Spannende Projekte warten auf die Wilendreutherin

In den kommenden drei Jahren ist Fichtner verantwortlich für Projekte wie die Bonhoeffer-Jugendnacht. Außerdem wird sie Deutsch-Tschechische Kindergartentage anbieten, mit Jugendlichen einen „Grenzgang im Niemandsland“ entlang der Deutsch-Tschechischen Grenze unternehmen und sich mit den Folgen der Vertreibung im Nationalsozialismus auseinandersetzen. Die Projekte verfolgen das gleiche Ziel. Sie sollen den Kindern und Jugendlichen vermitteln, welche großen Chancen in ethnischer, sprachlicher und gesellschaftlicher Vielfalt liegen. Dekanatsjugendreferent Thomas Vitzhum betont deshalb:

Der Wert anderer Länder und Sitten kann nur in der Begegnung erfahren werden. Das ist die Antwort auf Radikalisierung und nationalen Egoismus. Die evangelische Jugendarbeit sieht es als ihren christlichen Auftrag an, jungen Menschen dazu Lernerfahrungen zu ermöglichen.

Partnerschaften helfen den Kontakt mit Tschechien zu intensivieren

Wichtige Partner dabei sind die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und die kleine Gemeinde der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in Aš/ CZ. Dort schafften sie extra eine Teilzeitstelle, um den Kontakt ins Nachbarland zu intensivieren.

Möglich ist das nur, da zum einen die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern Geld in die Hand nimmt. Damit fördern sie für die nächsten drei Jahre eine halbe Projektstelle. „Hier steht die Arbeit rund um die Gedenkstätte in Flossenbürg im Mittelpunkt“, erläutert Slenczka. „Die andere Hälfte der Kosten wird durch das EU-Programm ZIEL ETZ für grenzüberschreitende Jugendarbeit finanziert.“

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Fichtner bringt die optimalen Voraussetzungen für den Job mit

Sie ist schon gespannt auf die vielfältige Begegnungen an ihrer neuen Arbeitsstelle. Die 36-Jährige spricht Russisch und Tschechisch. Kein Wunder, denn gleich nach dem Abitur landete sie im Rahmen eines internationalen Freiwilligenjahr in Minsk, Belarus. Eine prägende Erfahrung, die ihre Zukunft bestimmte. Nach dem Studium der Slawistik und Politikwissenschaften war sie fast fünf Jahre lang für die Jugendarbeit des Goethe-Instituts in Kasachstan zuständig. „In dieser Zeit habe ich viele internationale Jugendbegegnungen organisiert und geleitet.“

Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann und zwei kleinen Töchtern wieder in der Oberpfalz. Dass sie ihre Erfahrungen bei der neu geschaffenen Projektstelle im Dekanat Weiden einbringen darf, freut sie sehr.

In meinen Jahren in Mitteleuropa und Zentralasien war es meine liebste Aufgabe, deutsche Gäste, Jugendgruppen und Kursleiter in meiner Wahlheimat zu empfangen, Verständnis zu wecken und gute Begegnungen zu ermöglichen. Nun freue ich mich darauf, in meiner Heimat Gastgeber sein zu dürfen. Ich finde es toll, dass das Evangelische Jugendwerk in Weiden den Weitblick und die Leidenschaft für die internationale Begegnungsarbeit hat.