Weidener Hochzeitswochen
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Spielen und Lernen in der Natur: Waldkindergarten eröffnet

Parkstein. Eine besondere Aura umgibt den neuen Waldkindergarten in Parkstein. Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung, die Beteiligten waren stolz auf das Erreichte.

Spielen und Lernen in der Natur: Waldkindergarten eröffnet

Pater James Mudakodil segnet den Waldkindergarten vor dem dazugehörigen TipiFoto: Walter Beyerlein
Die Matschküche ohne Strom und mit Kochplatten aus Rundholzscheiben. Foto: Walter Beyerlein
Kirchenpfleger Bernhard Hoffmann richtete zahlreiche Dankesworte an die Beteiligten. Foto: Walter Beyerlein
Bürgermeister Reinhard Sollfrank zeigte sich stolz auf den neuen Kindergarten. Foto: Walter Beyerlein
Das Innere des Waldkindergartens in einem ehemaligen Bauwagen. Foto: Walter Beyerlein

Der Waldkindergarten Parkstein wurde am Sonntagnachmittag offiziell eröffnet. Kirchenpfleger Bernhard Hofmann nannte diese Einrichtung im Wald „so schön wie keine andere“, die jede Mühe und Anstrengung, die Bewältigung aller Hürden bei der Errichtung wert war.

Bürgermeister Reinhard Sollfrank kündigte noch in der Eröffnungsfeier weitere Verbesserungen für den Waldkindergarten an. Pater James Mudakodil segnete die Einrichtung.

Besondere Atmosphäre “hängt in der Luft”

Kinderhausleiterin Jutta Kellner-Schreml übernahm eingangs die namentliche Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste. Anschließend sprach Pater James Mudakodil. Er erbat im Gebet den Segen für die neue Einrichtung und die Kinder. Dann sangen die Kinder das Lied „Du hast uns deine Welt geschenkt, Herr wir danken dir“.

Kirchenpfleger Bernhard Hofmann meinte in seinem Grußwort, dass die Einweihung des Waldkindergartens stolz mache. „Hier hängt eine gewisse Aura in der Luft“. Das bringe die besondere Atmosphäre in diesem Waldstück mit sich. Der Kirchenpfleger betont, dass sich dafür jede Anstrengung und Mühe, jeder Rückschlag und die Überwindung aller Hürden gelohnt habe. Die anfängliche Euphorie, der Waldkindergarten sei schnell errichtet und eingerichtet, sei aber aufgrund der Notwendigkeit bürokratische Hindernisse zu bewältigen, schnell verflogen.

Viele Dankesworte

Er wisse jetzt auch, dass ein Bauwagen mit zwei Türen und einem Raum auch mit zwei Fluchtwegschildern ausgestattet sein müsse. Kompromisse seien nicht eingegangen worden, es sei schlicht das erfüllt worden, was verlangt worden sei. Der Dank Hofmanns galt allen beteiligten Gremien, Behörden, Institutionen, Firmen, vor allem aber auch dem Markt Parkstein mit all seinen Mitarbeitern, einschließlich den Marktgemeinderatsmitgliedern.

Die Leistungen Bürgermeister Reinhard Sollfranks nannte der Kirchenpfleger „unbeschreiblich“. Sein Dankesadresse ging auch an die Elternbeirat, den „Waldopa“ Max Simmerl und Florian Simmerl als Leiter der Waldgruppe. Doch für Andrea Rast als Gruppenleiterin und deren Ehemann Heinz Rast gab es nochmals ganz herzliche Dankesworte für deren leidenschaftlichen, handwerklichen und kreativen Einsatz bei dem Projekt.

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Bürgermeister Reinhard Sollfrank gab die Dankesworte an Bernhard Hofmann zurück, ohne dessen Einsatz es den Waldkindergarten nicht geben würde. Dann holte der Bürgermeister den Zeitplan gedanklich aus der Schublade hervor und endet mit der Zusage zur Eröffnung genau am Rosenmontag dieses Jahres. Der Zeitraum von der Einreichung der Planunterlagen bis zur Genehmigung sei kurz gewesen, alles ging „unglaublich schnell“, besonders für den, der das Baurecht im Landkreis Neustadt/WN kenne.

Zahlreiche Gäste

In keiner Weise zweifelte Bürgermeister Sollfrank die Richtigkeit der Bearbeitung an, weil es um die Kinder gehe. „Die Bürokratie in Deutschland muss bezwungen werden“. Letztlich endlich seien viele Dinge umgesetzt worden, deren Richtigkeit sich hinterher bestätigt habe. Elternbeiratsvorsitzender Manuel Liewald war von der Zahl der Gäste an der Einweihungsfeier beeindruckt.

Jetzt werde die erste Generation der Kinder im Waldkindergarten betreut, es wäre schön, wenn diese Kinder in zehn Jahren über ihre Erlebnisse und die Zeit im Waldkindergarten berichten könnten. „Der Waldkindergarten ist etwas auf Dauer“. Die Umsetzung des Konzeptes nannte der Elternbeiratsvorsitzende „grandios“.