Stichflamme bei Löschversuch - doch Feuerwehr Tirschenreuth hat alles unter Kontrolle
Stichflamme bei Löschversuch - doch Feuerwehr Tirschenreuth hat alles unter Kontrolle
Christian Betzl, stellvertretender Gruppenleiter der Schülergruppe „Löschzwerge“, kam mit seinem Helferteam bestehend aus Julia Bäuml, Stefan Bäuml, Johannes Werner und Frederik Römer mit zwei Feuerwehrfahrzeugen in den Schulhof. Auch Kommandant Matthias Haulena schaute vorbei und überzeugte sich von den hochinteressanten Vorträgen.
Stefan Bäuml und Julia Bäuml erklärten das Innenleben eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF 10) – von den verschiedenen Schutzanzügen, über einen aufblasbaren Sprungretter bis hin zu Rettungsspreizern, die häufig bei im Auto eingeklemmten Personen zum Einsatz kommen. Das enorme Gewicht dieser Hilfsmittel überraschte die Schüler sehr.
Erstaunlich ist auch die fast nagelneue Drehleiter (DLK 23/12), die bis zu 30 Metern ausgefahren werden kann. Schulleiter und Stellvertreter durften sich aus luftiger Höhe ihre Schule einmal von oben ansehen. Ein nicht alltäglicher Anblick. Johannes Werner und Frederik Römer brachten die beiden auch wieder wohlbehalten auf den Boden zurück.
Gefährlich: Löschversuch löst Stichflamme aus
Spektakulär war der Versuch, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Denn selbst eine relativ geringe Menge Wasser kann schwerwiegende Folgen haben: Dass der “Löschversuch” eine mehrere Meter hohe Stichflamme auslöst, war erschreckend – und sehr beeindruckend zugleich. “Chemieunterricht in Reinstform”, wie Tirschenreuths Mittelschul-Konkrekor Joachim Kruppa sagt.
Schulleitung und das ganze Kollegium waren dankbar für den “sehr gewinnbringenden Vormittag”. Vielleicht findet sich unter den Schülerinnen und Schülern “ein Held oder eine Heldin von morgen”, wie die Lehrerinnen und Lehrer hoffen. “Die Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren sind nicht hoch genug einzuschätzen und verdienen von uns allen Respekt und Anerkennung”, lobt Kruppa.


