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Studierendenfilm der OTH Amberg-Weiden bei der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg

Regensburg. Der Dokumentarfilm „Den Todesmärschen auf der Spur“ der OTH Amberg-Weiden läuft bei der Internationalen Kurzfilmwoche. Aus über 2.500 Einreichungen gewählt, zeigt er Gespräche mit Zeitzeuginnen.

Studierendenfilm der OTH Amberg-Weiden bei der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg

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Dominik Zeitler, Viktoria Svistunova und Hao Phan Ngoc erhalten den Publikumspreis beim Jugendfilmfestival Oberpfalz. Foto: privat

Der Dokumentarfilm „Den Todesmärschen auf der Spur“ der Filmgruppe VIMADOHA der OTH Amberg-Weiden ist zur Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg eingeladen worden. Das renommierte Festival wählt aus jährlich über 2.500 Einreichungen die besten Filme für sein Programm aus – eine besondere Anerkennung für die vier Studierenden Maximilian Seyfert, Hao Phan Ngoc, Viktoria Svistunova und Dominik Zeitler aus dem Bachelorstudiengang Medientechnik und Medienproduktion.

Dokumentarfilm der OTH Amberg-Weiden bei Kurzfilmwoche Regensburg

Der Film entstand im Sommersemester 2025 im Rahmen des Moduls Medienprojekte unter Betreuung von Prof. Stephan Löhr. Thema ist das Gedenken an die Todesmärsche von KZ-Häftlingen, die im April 1945 das Gebiet der Marktgemeinde Bruck i.d.OPf. durchquerten. 80 Jahre nach den Ereignissen dokumentiert das Studierendenteam ein gemeinsames Erinnerungsprojekt der Gemeinde, in dem unter anderem ein Buch und ein Gedenkstein entstanden sind. Im Mittelpunkt des Films stehen eindringliche Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die ihre persönlichen Erinnerungen teilen und so die Geschichte lebendig halten.

Zeitzeugenberichte aus Bruck i.d.OPf.

Die Zeitzeugin Klara Bruckner schildert ihre Erinnerung als Kind, als sie KZ-Häftlinge auf dem Hof ihrer Familie sah. Robert Amrhein berichtet aus der Perspektive seines Großvaters, der nach Kriegsende die Leichen der ermordeten Häftlinge am Waldrand von Bruck fand. Die Zeitzeugin Marianne Vanino erzählt, wie sie sich als Kind gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einer Hütte im Wald oberhalb von Bruck vor Nazi-Soldaten verstecken musste.

Zusätzliche historische Einordnung liefert der Heimatpfleger Dr. Alois Wittmann, der den Todesmarsch von Flossenbürg durch Bruck ausführlich recherchiert hat und seine Erkenntnisse aus Archivmaterial und Gesprächen mit Zeitzeugen einbringt.

Publikumspreis beim Jugendfilmfestival Oberpfalz

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Dokumentation beim Jugendfilmfestival Oberpfalz mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Das Publikum würdigte die sensible Herangehensweise der Studierenden und die gelungene Verbindung von historischer Verantwortung und heutiger Erinnerungskultur.

„Den Todesmärschen auf der Spur“

Der Film ist auf der Homepage der Marktgemeinde Bruck abrufbar.

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