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Telekom startet geförderten Glasfaserausbau in Amberg

Amberg. Der geförderte Glasfaserausbau hat begonnen und bringt in Bauabschnitten schnelle Anschlüsse in die Stadtteile. Die Telekom erschließt Adressen bis Juli 2028; OB Fritz sieht Vorteile für Bürger und Wirtschaft.

Amberg. Der geförderte Glasfaserausbau hat begonnen und bringt in Bauabschnitten schnelle Anschlüsse in die Stadtteile. Die Telekom erschließt Adressen bis Juli 2028; OB Fritz sieht Vorteile für Bürger und Wirtschaft.
Erfolgreicher Start des geförderten Glasfaserausbaus in Amberg (von links nach rechts): Enrico Delfino (Kommunalberater Glasfaser/Team Regensburg/Deutsche Telekom GmbH), Sarah Karina Denz (Deutsche Telekom GmbH), Oberbürgermeister Michael Fritz, Tiefbauamtsleiter Roman Kick, Felix Dirscherl (Tiefbauamt) und Philipp Heuberger (Projektleiter Breitbandausbau/Finanzreferat) informierten am Oberammersrichter Weg im Rahmen eines gemeinsamen Pressetermins über den begonnenen Ausbau der digitalen Infrastruktur im Stadtgebiet. Foto: Simon Hauck, Stadt Amberg

Telekom startet geförderten Glasfaserausbau in Amberg

Der geförderte Glasfaserausbau im Stadtgebiet Amberg nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem die Stadt Amberg im Juli 2024 den Kooperationsvertrag mit der Telekom Deutschland GmbH unterzeichnet hat, ist Mitte Mai 2026 die Vermarktungsphase für das Ausbauprojekt gestartet. Nun konnte erfolgreich mit dem Breitbandausbau begonnen werden.

Glasfaserausbau in Amberg: Auftakt und nächste Schritte

Oberbürgermeister Michael Fritz, Tiefbauamtsleiter Roman Kick, Philipp Heuberger aus dem zuständigen Finanzreferat sowie Enrico Delfino von der Deutschen Telekom GmbH informierten die Öffentlichkeit im Rahmen eines gemeinsamen Pressetermins am Oberammersrichter Weg über den begonnenen Breitbandausbau und erläuterten zugleich die weitere Umsetzung im Stadtgebiet.

„Ein leistungsfähiger Internetanschluss ist heute genauso wichtig wie eine gut ausgebaute Verkehrs- oder Energieinfrastruktur. Mit dem geförderten Glasfaserausbau investieren wir gezielt in die digitale Zukunft unserer Stadt. Davon profitieren nicht nur Bürgerinnen und Bürger im Alltag, sondern auch unsere Unternehmen und Betriebe. Der Ausbau stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Amberg und schafft die Voraussetzungen dafür, dass wir auch künftig attraktiv zum Leben, Arbeiten und Wirtschaften bleiben“, betont Oberbürgermeister Michael Fritz.

Förderprogramm und Partnerschaft mit der Telekom

Bereits seit 2014 arbeitet die Stadt Amberg mit Unterstützung verschiedener Förderprogramme des Freistaats Bayern und des Bundes kontinuierlich am Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Im Rahmen eines Förderverfahrens nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR) wurde die Telekom Deutschland GmbH als Kooperationspartner für den Ausbau ausgewählt.

Nach Abschluss des Ausschreibungsverfahrens erfolgte im Juli 2024 die finale Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der Telekom Deutschland GmbH. Das Unternehmen hat seit diesem Zeitpunkt insgesamt 48 Monate, um die förderfähigen Adressen mit Glasfaser zu erschließen. Die Fertigstellung des geförderten Ausbaus ist somit bis Juli 2028 vorgesehen. Der dazugehörige Vermarktungsstart hat bereits Mitte Mai 2026 begonnen.

Bauabschnitte und Zeitplan

Der Ausbau erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt umfasst den Norden Ambergs. Hierzu zählen die Stadtteile Neumühle, Unterammersricht, Neubernricht, Bernricht, Neuricht sowie die Luitpoldhöhe.

Grammer Solar
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Im Anschluss folgt der Ausbau im Süden des Stadtgebiets. Derzeit werden hierfür die notwendigen Wegesicherungsmaßnahmen vorbereitet und mit dem Tiefbauamt abgestimmt. Zu diesem Ausbaugebiet gehören Gailoh, Krumbach, das Industriegebiet Süd sowie die Franzosenäcker.

Dritter Bauabschnitt: Osten und Kernbereiche

Als dritter Bauabschnitt ist der Ausbau im Kernbereich der Stadt sowie in angrenzenden Stadtteilen vorgesehen. Aufgrund des größeren planerischen Aufwands wird zunächst der Osten Ambergs erschlossen. Betroffen sind insbesondere Raigering, die Gebiete südlich des Mariahilfbergs sowie ein Bereich in der Gasfabrikstraße.

Der vierte Bauabschnitt umfasst den Westen Ambergs mit den Stadtteilen Speckmannshof, dem Gewerbegebiet West, Lengenloh, Atzlricht, Fuchsstein, Schäflohe, Karmensölden und Gärbershof. Hier sind aufgrund des erhöhten planerischen Aufwands und zusätzlicher Abstimmungen im Kontext des Leerrohrverkaufes in Fuchsstein und Schäflohe weitergehende Vorbereitungen erforderlich.

Weitere Informationen

Weitere wichtige Informationen zum Status quo sowie ein aktuelles Informationsschreiben des Oberbürgermeisters Michael Fritz sind auf der städtischen Homepage jederzeit abrufbar.

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