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Überparteiliche Aktion stärkt die Maibaumtradition in Eslarn

Eslarn. CSU, SPD und Freie Wähler stemmen das Maibaumaufstellen erstmals gemeinsam. Am 1. Mai fiel und schmückte das Team eine gut 20 Meter hohe Fichte für den Tillyplatz – ein starkes Zeichen gelebter Tradition.

Eslarn. CSU, SPD und Freie Wähler stemmen das Maibaumaufstellen erstmals gemeinsam. Am 1. Mai fiel und schmückte das Team eine gut 20 Meter hohe Fichte für den Tillyplatz – ein starkes Zeichen gelebter Tradition.
Eslarn. CSU, SPD und Freie Wähler stemmen das Maibaumaufstellen erstmals gemeinsam. Am 1. Mai fiel und schmückte das Team eine gut 20 Meter hohe Fichte für den Tillyplatz – ein starkes Zeichen gelebter Tradition.

Überparteiliche Aktion stärkt die Maibaumtradition in Eslarn

Der Mai gilt als einer der schönsten Monate des Jahres: Überall grünt und blüht es, und vielerorts werden traditionelle Bräuche gepflegt. Einer davon ist das Aufstellen des Maibaums – ein Sinnbild für Frühling, Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Auch in Eslarn wird dieser Brauch seit Jahrzehnten eindrucksvoll gelebt. Doch in diesem Jahr war einiges anders.

Fotos: Karl Ziegler

Früher Start und Sicherung des Maibaums in Eslarn

Die drei Ortsvereine der CSU, SPD und FW vereinten sich erstmals für die Maibaumtradition zu einem tatkräftigen Arbeitstrupp. Bereits am frühen Morgen des 1. Mai machte sich ein engagierter Trupp aus neun Helfern auf den Weg in den Wald. Dort wurde eine knapp über 20 Meter hohe Fichte gefällt, sorgfältig geschält und anschließend zum Tillyplatz transportiert. Den Transport vom Wald zum Tillyplatz übernahm Manuel Demleitner vom Bauhof mit seinem Transportfahrzeug. Durch diese frühe Aktion konnte zugleich einem möglichen Maibaumdiebstahl vorgebeugt werden.

Die Idee, das Maibaumaufstellen gemeinschaftlich zu gestalten, stammte von Marktrat Christian Schmucker. Nach einhelliger Zustimmung setzten die drei Ortsvereine – CSU, SPD und Freie Wähler – mit dem Bauhofmitarbeiter dieses Vorhaben gemeinsam in die Tat um. Jede Gruppierung stellte Mitglieder für das Fällen, Schmücken, Aufstellen sowie für die Organisation der anschließenden Feier. Dieses überparteiliche Engagement unterstreicht eindrucksvoll den starken Zusammenhalt in der Marktgemeinde. Bereits im Vorfeld hatten die Markträtinnen Laura Roth und Eva-Maria Procher die Organisation koordiniert. Für den festlichen Schmuck sorgte Floristin Daniela Hölzl vom Bauhof, die zwei prächtige Kränze band und den Baum gemeinsam mit einem engagierten Team dekorierte.

Moderne Technik und viele Helfer beim Aufstellen

Beim Aufstellen des Maibaums kam moderne Technik zum Einsatz: Bürgermeister Thomas Kleber – seine erste Amtshandlung als neugewählter Bürgermeister – und Bauhofmitarbeiter Manuel Demleitner leisteten mit schwerem Gerät wertvolle Hilfe. Die Markträte Georg Zierer und Albert Gollwitzer unterstützten zudem beim sicheren Verkeilen des Baumes in der dafür vorgesehenen Halterung am Tillyplatz. Mit dabei waren auch die Markträte Robert Brenner und Bernd Reil. Früher wurde ein Maibaum noch mit reiner Muskelkraft und sogenannten „Schwalben“ aufgestellt – heute erleichtert moderne Technik die Arbeit, ohne dass der Gemeinschaftsgedanke verloren geht. Im Gegenteil: Das harmonische Zusammenwirken aller Beteiligten zeigte einmal mehr, wie lebendig Traditionen sein können.

Nachdem der Maibaum sicher aufgerichtet war, begann die Maifeier. Erstmals bewirteten die Mitglieder der drei Ortsvereine die zahlreichen Besucherinnen und Besucher mit Weißwürsten, Brezen, Bratwürsten und kühlen Getränken. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem die gesellige Gemeinschaft. Der Maibaum selbst trägt eine starke symbolische Bedeutung: Sein Stamm steht für Kraft und Gesundheit, während die Kränze Fruchtbarkeit und Segen für Mensch, Vieh, Häuser und Felder verkörpern. Mit seinem festlichen Schmuck bereichert er nicht nur den Marktplatz, sondern auch das Gemeinschaftsleben in Eslarn. Das diesjährige Maibaumaufstellen hat einmal mehr gezeigt: Tradition verbindet. Der große Einsatz aller Beteiligten, das überparteiliche Miteinander und die tatkräftige Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer verdienen besondere Anerkennung.

WITRON – Nachmittag der Ausbildung
WITRON – Nachmittag der Ausbildung

Gemeinschaftsgeist zeigt Wirkung in Eslarn

Eslarn kann stolz auf diesen gelebten Zusammenhalt sein. Nicht zuletzt sorgte die FFW mit verkehrslenkenden Maßnahmen für Sicherheit beim Aufstellen. Der Einsatz aller Beteiligten und das harmonische Miteinander verdienen laut Bürgermeister Kleber große Anerkennung und machen den besonderen Gemeinschaftsgeist in Eslarn sichtbar.