Viel Wohlklang bei der Mitgliederversammlung der Liedertafel Eschenbach

Viel Wohlklang bei der Mitgliederversammlung der Liedertafel Eschenbach
„Wo man singt, da lass dich nieder!“ Ein Sprichwort, das auf viel Gemeinschaft und auf ein fröhliches Miteinander hindeutet. Diese Eindrücke bestätigten sich auch bei der Generalversammlung des Männerchores. Geselligkeit und Harmonie bestimmten die Veranstaltung im Gasthof Burger. Lieder heben die Stimmung. Deshalb hieß es schon zur Einstimmung: „All die schönen Jahre leb in unseren Herzen die Verbundenheit.“
Singen hält jung; darauf verwies auch Vorsitzender Karl Ott in seinem Jahresbericht, auch wenn die Zahl der Jahresringe der Sänger, von wenigen Ausnahmen abgesehen, fortschreitet. Mit Blick auf die Nachwuchsprobleme in der Chorlandschaft ist das ein Dilemma.
Rückblick, Auftritte und Nachwuchs gesucht
Die Vorzeichen der alle zwei Jahre stattfindenden Generalversammlung standen auf viel Frohsinn. Der Vorsitzende blickte mit seiner „Guten Laune-Truppe“ auf ein vielseitiges Programm zurück. In Stichworten verwies er unter anderem auf Auftritte der Sänger zum Volkstrauertag, bei Weihnachtsgottesdiensten, bei der Gesellschaft Frohsinn und auf die Beteiligung mit einem Festwagen beim Faschingszug. Nach Einblicken in den Probenbesuch wiederholte Karl Ott die ständige Bitte: „Wir brauchen neue Sänger.“ Als Hoffnungsschimmer wertete der Versammlungsleiter einige Zugänge nach Auflösung des MGV Grafenwöhr, von Migranten und einem US-Staatsbürger.
Ausblick: Gemeinschaftskonzert und Dank an Unterstützer
Viel Lob, verbunden mit einem kleinen Geschenk, gab es für Chorleiterin Riita Michelson sowie für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle, den Stodtbergsait’n, dem Kirwa-Verein und der Gesellschaft Frohsinn für die Partnerschaft. Der Tätigkeitsbericht endete mit einem Ausblick auf das gemeinsame Konzert der Liedertafel mit der Stadtkapelle am Freitag, 19. Juni 2026, im Pausenhof der Markus-Gottwalt-Schule. Ein weiteres Dankeschön ging an die Stadt für die Bereitstellung des Probenraumes und des Vereinsbüros im ehemaligen Vermessungsamt. „Wir fühlen uns da oben sehr wohl.“ Für viele Spenden dankte Schatzmeister Albert Dunzer. „Nur mit Mitgliederbeiträgen wäre der Verein finanziell nicht existenzfähig.“
Die Vorstandschaft um Karl Ott wurde einstimmig wiedergewählt. Übereinstimmend hoben Bürgermeister Marcus Gradl, sein Vize Udo Müller und Stadtverbandsvorsitzender Michael König die bemerkenswerten Beiträge des Vereins für das kulturelle Leben in der Stadt hervor.


