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Viel zu besprechen beim Vereinskartell Parkstein

Parkstein. Die Mitglieder des Vereinskartells trafen sich in ihrer Jahreshauptversammlung. Es gab viel zu besprechen.

Viel zu besprechen beim Vereinskartell Parkstein

Reinhard Sollfrank, Franz Bringer, Barbara Schäfer, Sonja Reichold, Cornelia Schreffl, Alfons Steiner, Herbert Piller und Max Simmerl (von links). Foto: Walter Beyerlein

Siebzehn stimmberechtigte Vereinsvertreter waren ins Zeiglhaus Parkstein gekommen. Bürgermeister Reinhard Sollfrank, einer langjährigen Parksteiner Gepflogenheit entsprechend, ist dank dieses Amtes auch fast automatisch Kartellvorsitzender. Deshalb ist er auch kurz nach seinem Amtsantritt in diese Funktion gewählt worden. „Das passt auch, weil ich mehr Einblicke in die Gemeinde habe“. Er dankten seinem Vorstandsgremium für die bisherige Zusammenarbeit, besonders Sonja Reichold für ihre Bemühungen bei der Vergabe der kartelleigenen Tische und Bänke. Die angeschaffte Kühltheke habe sich bereits rentiert, freute sich der Vorsitzende.

Barbara Schäfer gab den Kassenbericht ab, der von den Kassenprüfern als einwandfrei beurteilt wurde, sodass die Entlastung nur Formsache war. Altbürgermeister Hans Schäfer schlug vor den Neuwahlen zum einen die Entlastung der Vorstandschaft, zum anderen die Abstimmung per Handzeichen vor. Beide Vorschläge akzeptierten die Vereinsvertreter einstimmig.

Neuwahlen

Bei den Neuwahlen wurde Bürgermeister Reinhard Sollfrank wieder zum Kartellvorsitzenden gewählt, Franz Bringer zu seinem Stellvertreter. Kassenwartin ist Barbara Schäfer, Schriftführerin Sonja Reichold. Als Beisitzer fungieren Cornelia Schreffl und Alfons Steiner. Die Kasse prüfen Max Simmerl und Herbert Piller.

TÜV-Prüfung für Bierbänke

Vorsitzender Reinhard Sollfrank regte an, die kartelleigenen Tische und Bänke, mittlerweile in sehr beanspruchtem Zustand, in gemeinsamer Arbeit wieder auf Vordermann zu bringen. „Abschleifen und die Farbe einlassen erspart uns eine Menge Ausgaben“, begründete Sollfrank seinen Vorschlag. Hans Wittmann, Vertreter der Feuerwehr Parkstein, berichtete, dass Bänke künftig eine TÜV-Prüfung hinter sich und eine „Sollbruchstelle“ haben. „Und sie halten weniger aus“, fügte Wittmann an. „Wir schaffen uns ab“, meinte Altbürgermeister Hans Schäfer zu dieser eigentlich nicht nachvollziehbaren Regelung.

Am 28. Oktober, 9 Uhr, ist im Bauhof Treffpunkt für die Sanierung und Überholung der Tische und Bänke. Reinhard Sollfrank schlug außerdem den Ankauf eines Zeltes von 5 x 10 Metern vor, um jetzt bekanntgewordene hohe Benutzungsgebühren einzusparen. Altbürgermeister Hans Schäfer nannte diese Idee als seit Jahren im Gespräch, die aber mangels der Bereitschaft eines Vereins, die Aufgabe des Zeltverleihs zu übernehmen, gescheitert sei.

Interesse am Bürgerfest?

Schriftführerin Sonja Reichold bat mit Blick auf die Kasse und das mögliche Erfordernis neue Tische und Bänke kaufen zu müssen, den Zeltkauf zu überlegen. Kritisch beäugten die Vertreter die Frage von Bürgermeister Sollfrank, ob für das Jahr 2024 an der Abhaltung eines Bürgerfestes Interesse bestehe. Feststeht nach den Worten des Vorsitzenden, dass dafür ein Festausschuss gegründet und ein Festleiter bestimmt werden müsse. „Wir brauchen dazu Vereine, die mitmachen, sonst geht das in die Hose“.

In diesem Zusammenhang verwies Sollfrank auch auf das Jahr 2027, in dem der Markt Parkstein sein 975-jähriges Jubiläum feiere. Sonja Reichold bat die Entscheidung über ein Bürgerfest zurückzustellen und bereits im nächsten Jahr zu beginnen, das Jubiläumsfest vorzubereiten.

OTH Amberg-Weiden
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