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Pfarrer Früchtl spendet Blasiussegen im Seniorenheim in Floß

Floß. Pfarrer Max Früchtl spendete im Seniorenheim „Am Reiserwinkel“ den Blasiussegen. Alle Bewohner aller Konfessionen waren eingebunden. Der traditionelle Ritus schützt vor Halsleiden und erinnert an den 2. Februar.

Floß. Pfarrer Max Früchtl spendete im Seniorenheim „Am Reiserwinkel“ den Blasiussegen. Alle Bewohner aller Konfessionen waren eingebunden. Der traditionelle Ritus schützt vor Halsleiden und erinnert an den 2. Februar.
Pfarrer Max Früchtl erteilte im Seniorenheim "Am Reiserwinkel“ im Rahmen der heiligen Messe allen Heimbewohnern den Blasiussegen. Foto: Fred Lehner

Pfarrer Früchtl spendet Blasiussegen im Seniorenheim in Floß

Die Betreuung und Fürsorge der Bewohner des Seniorenheims „Am Reiserwinkel“ hat für Pfarrer Max Früchtl von der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer seit Jahren einen hohen Stellenwert in seiner seelsorgerischen Arbeit. Er macht deutlich, dass dieser Personenkreis nicht aufs Abstellgleis geschoben werden darf. Es sind vorrangig die 14-tägigen Eucharistiefeiern, die der Geistliche mit den Heimbewohnern und deren Angehörigen begeht; kirchliche Feste und Feiern gehören mit dazu.

Ähnlich ist es bei der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista mit Pfarrer Wilfried Römischer. Am Mittwoch spendete Pfarrer Früchtl im Seniorenheim allen Bewohnern, gleich welcher Konfession sie angehören, den Blasiussegen. Dieser Segen soll Schutz vor Halskrankheiten und verschluckten Fischgräten bieten. Die Aktion im Rahmen der heiligen Messe fand nur wenige Tage nach dem eigentlichen Gedenktag des Heiligen Blasius am 2. Februar statt.

Tradition und Bedeutung des Blasiussegens

Der Blasiussegen zählt zu den traditionellsten Riten der katholischen Kirche. Er erinnert an Blasius von Sebaste, einen Bischof, der laut Überlieferung im Jahr 316 das Martyrium erlitt. Als einer der 14 Nothelfer wurde er durch die Legende, die berichtet, wie er einen jungen Mann, der an einer verschluckten Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete, bekannt. Demnach wurde dieser Segen zum Schutz gegen Halskrankheiten eingeführt.

Pfarrer Früchtl betonte während der Zeremonie die umfassende Schutzwirkung des Segens mit den Worten: „Der Herr behüte dein Leben, er schenke dir Gesundheit und Heil, er bewahre dich vor allem Bösen. Es segne dich der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.“

Eine Besonderheit der Segnung im Seniorenheim war, dass sie allen Heimbewohnern zuteil wurde. Dieses inklusive Vorgehen unterstreicht die universelle Botschaft von Heil und Schutz, die der Blasiussegen vermitteln soll. Die Heimleitung, vertreten durch Carsten Fischer und Rainer Bauer, drückte im Namen aller Bewohner Dankbarkeit für diesen kirchlichen Dienst aus.

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