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Volksmusik vereint vier Gruppen beim Musikantenstammtisch in Kaltenbrunn

Kaltenbrunn. Im Wirtshaus Zum Goldenen Posthorn feierten Gäste aus Weiherhammer, Gmünd, Weiden, Vilseck und Schlicht den Musikanten-Stammtisch. Vier Gruppen spielten über vier Stunden Volksmusik, Publikum sang und klatschte mit.

Kaltenbrunn. Im Wirtshaus Zum Goldenen Posthorn feierten Gäste aus Weiherhammer, Gmünd, Weiden, Vilseck und Schlicht den Musikanten-Stammtisch. Vier Gruppen spielten über vier Stunden Volksmusik, Publikum sang und klatschte mit.
Bild: Siggi Bock

Volksmusik vereint vier Gruppen beim Musikantenstammtisch in Kaltenbrunn

Das musikantenfreundliche Wirtshaus „Zum Goldenen Posthorn“ war am Freitag überwiegend mit Gästen aus Weiherhammer, Gmünd, Weiden, Vilseck und Schlicht voll besetzt, sehr zur Freude von Organisator Alfons Fehlner. Vier Musikgruppen boten über vier Stunden Volksmusik, wie man sie kennt und liebt.

Vier Gruppen sorgen für Volksmusik-Stimmung

Mit den Liedern „Draußn wird’s schäih langsam Frühling“, „Ich wünsch mir an Fensterplatz im Himmel“ und „Wann dös Bankerl im Park nur a Stünderl redn könnt“ eröffneten Freifrau Sonja von Kressenstein aus Wendelstein, Helmut Reichl aus Pressath und Max Riedhammer aus Auerbach das Programm. Das steirische Harmonika-Quartett mit Horst Zinn, Hubert Ohla aus Grafenwöhr, Peter Wittmann, Degelsdorf, und Harald Held, Apfelbach, begeisterte bei den schwungvollen Stücken „Böhmische Hochzeit“, „Die Sterne am Himmel“, „Der alte Jäger“ und „In Feierstimmung“. Letzteres wurde vom mitsingenden Publikum wörtlich genommen.

Bild: Siggi Bock

Publikum singt mit und feiert bis Mitternacht

Das Stimmungsbarometer stieg stark an, als die Übler-Enkel Marco und Moritz mit ihrem Opa Erwin aus Wolfsbach (Geige, Steirische, Akkordeon) mit „Wos is denn lous mit meina Altn“ und „Der böhmische Wind, er weht noch immer, wenn wir längst nicht mehr sind“ loslegten – zur Erinnerung an die letzten kalten Wochen. Alle klatschten und stimmten nach dem Tiroler-Buam-Walzer mit ein in das Medley „Lustig ist das Zigeunerleben“, „Waldeslust“ und „Die Kneipe in unserer Straße, wo das Leben noch lebenswert ist“. Das Duo Bruno Schraml (Waldeck) und Oswald Kopp (Ramlesreuth) erfreute erneut mit „Ja, ich und mei Moußkruach, mit halt ma zamm“, der Petruler Polka und „Auf der Streif“ (Tiroler Echo). „Weil’s so schiäh woar“ genoss der Gmünder Tisch bis zum Ende gegen Mitternacht dieses Fest für die Sinne, das auch Jugenderinnerungen weckte. „Mir kumma am 9. Oktober wieder“, war zu vernehmen.

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