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Volkstrauertag Grafenwöhr: Deutschland und Frankreich als Vorbild nehmen

Grafenwöhr. Bundeswehr und US-Armee nehmen am Volkstrauertag in Grafenwöhr teil. Dieser steht ganz im Zeichen der Konflikte auf der Welt.

Volkstrauertag Grafenwöhr: Deutschland und Frankreich als Vorbild nehmen

Oberstleutnant Florian Rommel und Bürgermeister Edgar Knobloch gedachten der Toten der Weltkriege und der Krisen auf der Welt. Foto: Stefan Neidl

Hochrangige Vertreter des Militärs beteiligten sich an der Zeremonie zum Volkstrauertag in Grafenwöhr: Oberstleutnant Florian Rommel von der Bundeswehr, der Kommandeur des 7th Army Training Commands Brigadegeneral Steven Carpenter und Oberst Kevin Poole von der Garrisson Bavaria waren vor Ort.

Zu diesem Anlass erzählte Pfarrer Daniel Fenk aus der eigenen Jugendzeit und seinen Anfängen auf dem Schlagzeug. Einmal verdarb er fast ein ganzes Konzert, als er eine Viertelnote zu früh und so aus dem Rhythmus war. Er meinte:

Und so ist es momentan mit unserer Welt: Sie ist aus dem Lebensrhythmus. Es gibt Akteure, die gegen die Weltmelodie spielen.

Daniel Fenk

Darum sei es wichtig, ein Friedenslied anzustimmen.

Anschließend verteidigte Florian Rommel den Einsatz von Israel gegen die Hamas im Gaza-Streifen: „Es ist das Selbstverteidigungsrecht Israels. Aber wie jeder Krieg führt dieser zu Not, Elend, Tod und Vertreibung.“ Dabei sei es das Kalkül der Terroristen, die eigene Bevölkerung als Geiseln zu nehmen.

Für den Oberstleutnant ist es nur schwer vorstellbar, wie die Kriege enden sollen. Aber er sieht auch Hoffnung: Deutsche und Franzosen standen sich einst in vielen Kriegen als Erzfeinde gegenüber und sind heute Freunde geworden.

Vertreter der Stadt, der Bundeswehr und der US-Armee gedachten des Volkstrauertags vor dem Rathaus. Foto: Stefan Neidl
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