Vortrag ermutigt zum Reden über den Tod in Amberg

Vortrag ermutigt zum Reden über den Tod in Amberg
Tod und Sterben sind in unserer auf Jugendlichkeit fokussierten Gesellschaft oft Tabuthemen. Doch was passiert, wenn einen der Verlust eines geliebten Menschen unvorbereitet trifft?
Mutige Antworten auf Tabus rund um Tod und Sterben
Auf Einladung der Kath. Erwachsenenbildung (KEB) Amberg-Sulzbach, des Hospizvereins und der Stadtbibliothek zeigt die preisgekrönte Autorin und Diplom-Sozialpädagogin Petra Bartoli y Eckert, dass sie darauf eine mutige Antwort gefunden hat: Sie begab sich zu Fuß auf den Münchner Jakobsweg, um das Schweigen zu brechen.
Am Freitag, 24. April 2026, stellt sie ihre Erkenntnisse um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Amberg (Raseliushaus, Zeughausstraße 1a) vor. In ihrem Vortrag berichtet die in Wiesent lebende Autorin von ihrer Wanderung von München bis St. Gallen.
Unterwegs suchte sie bewusst das Gespräch mit Menschen, die dem Tod beruflich oder persönlich nahestehen – darunter eine Totengräberin, ein Sargmaler, ein Freitodbegleiter und der Kabarettist Gerhard Polt. Ihr Fazit ist ebenso tröstlich wie lebensbejahend: Über den Tod zu sprechen nimmt ihm den Schrecken und holt ihn dorthin zurück, wo er hingehört – mitten ins Leben.
Anmeldung und Gebühr
Die Gebühr beträgt fünf Euro. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten, da nur bereits bezahlte Karten am Eingang hinterlegt werden. Der Vorverkauf erfolgt über die KEB (Tel. 09621/9117862, info@keb-amberg-sulzbach.de) oder bequem per Online-Anmeldung auf www.keb-amberg-sulzbach.de (ID-2-29568).


