Waldthurner HAK – Fahrt nach Waldsassen
Waldthurner HAK – Fahrt nach Waldsassen
Erste Station war das Stiftlandmuseum Waldsassen. Ein Infoblatt informierte schon während der Fahrt vorab kurz über das Museum, das 1975 im alten Rathaus eingerichtet wurde.
Gezeigt sind unzählige Objekte, Geräte, originale Einrichtungen und Details aus der früheren ländlichen Alltagskultur des Stiftlandes.
Allgemein war man äußerst erstaunt und überrascht über die umfangreichen Exponate, die zeigen, wie das Leben im Stiftland früher war. Auf vier Etagen sind zehn Themenbereiche anschaulich und eindrucksvoll behandelt, wie Stadtgeschichte, Handwerk, Volksfrömmigkeit, Wohnen, Haus und Hof und andere.
So mancher fühlte sich z.B. beim original ausgestatteten Dorfladen, der Bauernstube, der Schusterwerkstatt oder der Baderstube an seine Kindheit erinnert. Auch bisher unbekannte Handwerke wie der Wollstaubdrucker sind dargestellt.
Auf zur Kappl…
Mit den vielen Eindrücken aus dem Museum starteten wir pünktlich um 15:30 Uhr zur nächsten Station, zur Wallfahrtskirche Kappl, wo wir für 16:00 Uhr angemeldet waren.
Hier übernahm unser versierter Heimatkundler Georg Schmidbauer die Gruppe zu einer Führung. Er berichtete über die Geschichte der Wallfahrt und die Baugeschichte der Dreifaltigkeitskirche, der einzigartigen und wohl bekanntesten Wallfahrtskirche in Bayern. Der Baumeister Georg Dientzenhofer war vom Kloster Waldsassen für den Bau beauftragt worden. Er hat die Thematik der Dreifaltigkeit gekonnt und eindrucksvoll umgesetzt, ablesbar sowohl im Grundriss der Kirche als auch räumlich in den drei Deckenkuppeln.
Schmidbauer erläuterte anschaulich die barocken Ausstattungsdetails, wie die reich verzierte Orgel und die Kanzel und auch die monumentalen Deckengemälde in den drei Kuppeln.
Beeindruckender Gesang
Andrea Götz und Steffi Daubenmerkl bildeten mit spontan angestimmten Liedern einen wunderbaren stimmungsvollen Abschluss der Kirchenführung.
Anschließend ging es zum direkt gegenüberliegenden Kapplwirt zum gemeinsamen Essen, wo man sich vor der Heimfahrt noch einmal über die vielen gewonnenen Eindrücke austauschte.
Der Heimatkundliche Arbeitskreis freute sich über einen gelungenen und erlebnisreichen Tag und bedankte sich bei allen Teilnehmern. Ein Dank ging auch an das Busunternehmen Bock für die sichere Fahrt.






