Weniger Straftaten und hohe Aufklärungsquote in Amberg

Weniger Straftaten und hohe Aufklärungsquote in Amberg
Ambergerinnen und Amberger leben weiterhin sehr sicher – Anzahl der Gesamtstraftaten liegt mit einem Wert von 2.093 nochmals deutlich unter dem Wert von 2024 (2.398) – Aufklärungsquote mit 70,2% weiterhin auf hohem Niveau und über dem bayerischen (66%) und deutschen (57,9 %) Durchschnitt – Häufigkeitszahl ist mit einem Wert von 4.919 im Vergleich zu 5.619 im Vorjahr sowie im Langzeitvergleich (6.030 im Jahr 2019) nochmals deutlich gefallen – Positives Fazit von Polizeipräsident Robert Fuchs und OB Michael Fritz – Oberbürgermeister Fritz dankt für enge und erfolgreiche Zusammenarbeit
Sicherheitsgespräch in Amberg: Positive Bilanz
Die wichtigsten Indikatoren der Sicherheitslage in Amberg sprechen eine klare und eindeutige Sprache. Dieses positive Fazit zogen der Polizeipräsident der Oberpfalz, Robert Fuchs, und Oberbürgermeister Michael Fritz sowie weitere Vertreter von Polizei und Stadtverwaltung im Rahmen des alljährlichen Sicherheitsgesprächs im Amberger Rathaus.
„Die Stadt Amberg zeichnet sich durch einen hohen Sicherheitsstandard aus. Sie belegt mit 2.093 Gesamtstraftaten und einer Häufigkeitszahl von 4.919 für das Jahr 2025 weiterhin einen bayernweiten Spitzenplatz“, betonte Polizeipräsident Fuchs.
Kriminalstatistik 2025: Vorstellung durch Polizei und Stadt
Im Beisein von Sven Buhl (stellv. Sachgebietsleiter E2 – Ordnungs-, Schutz- und Verkehrsaufgaben im Polizeipräsidium Oberpfalz), Dr. Tobias Mattes (Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Amberg), Jürgen Dodell (Leiter der Polizeiinspektion Amberg), Alexander Teterycz (Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Amberg), Marion Zenger (Präsidialbüro des Polizeipräsidiums der Oberpfalz), Bernd Groß (stellv. Leiter der PI Amberg) sowie dem Referatsleiter für Recht, Umwelt und Personal, Dr. Bernhard Mitko, und dem Pressesprecher der Stadt Amberg, Simon Hauck, legte er dem neuen Amberger Oberbürgermeister Michael Fritz die Statistik des Jahres 2025 vor, die eine Reihe positiver Tendenzen aufzeigt.
So liegt etwa die Aufklärungsquote in Amberg mit 70,2 Prozent weiterhin über dem bayerischen Wert von 66,0 Prozent sowie dem Durchschnitt mit 57,9 Prozent für den Bund.
Aufklärungsquote in Amberg über Landes- und Bundesdurchschnitt
Damit zeige sich in der insgesamt positiven Jahresanalyse für die Vilsstadt, dass „weit über zwei Drittel aller Straftaten erfolgreich aufgeklärt werden konnten“, so Polizeipräsident Fuchs.
Um hier auch zukünftig weitere Erfolge auf diesem hervorragenden Niveau erzielen zu können, richtete Polizeipräsident Fuchs einen Appell an die hiesige Bevölkerung: „Wir benötigen dafür die Mithilfe der Amberger Bürgerinnen und Bürger. Bei verdächtigen Beobachtungen sollte keine Scheu bestehen, den Notruf 110 zu wählen. Jeder Hinweis kann für uns bedeutend und wertvoll sein“.
Häufigkeitszahl im Städtevergleich weiter rückläufig
Ein Vergleich mit anderen Städten und Kommunen ist über die Häufigkeitszahl möglich, welche die Anzahl von Straftaten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern angibt. Angesichts der Tatsache, dass in Städten allgemein mehr Straftaten begangen werden als auf dem Land, ist jene Häufigkeitszahl für die Stadt Amberg von 6.030 im Jahr 2019 auf 5.619 im Jahr 2024 und zuletzt auf 4.919 im Vorjahr nochmals signifikant zurückgegangen.
Dadurch hat die kreisfreie Stadt Amberg im direkten Vergleich mit weiteren 24 kreisfreien Städten in Bayern in der Summe erneut positiv abgeschnitten, weshalb sich auch Oberbürgermeister Michael Fritz, der vor seinem Amtsantritt im Mai 2026 für die Polizei selbst viele Jahre im Dienst war, bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2025 ebenfalls sehr zufrieden zeigte.
Enges Miteinander von Polizei, Stadt und Bürgerschaft
Gleichzeitig lobte er die hervorragende Zusammenarbeit: „Diese erfreulichen statistischen Werte untermauern das gute, enge und vertrauensvolle Miteinander zwischen der Polizei, der Stadt Amberg und den Bürgerinnen und Bürgern, wofür ich Ihnen nachdrücklich danke.“
Ein weiterer wichtiger Phänomenbereich für das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung ist das Thema Gewaltkriminalität. Hier liegt das Niveau mit 123 Taten im Jahr 2025 beinahe auf demselben Niveau des Vorjahrs 2024 mit 122 Taten, genauer gesagt 118 Taten im Zehn-Jahres-Vergleich – ohne einen merklichen Anstieg.
Gewalt-, Straßen- und Diebstahlkriminalität: Trends in Amberg
Einen positiven Rückgang um 7,79 % auf 367 Taten wies der Sicherheitsbericht im Bereich der Straßenkriminalität auf. Hier lag der Vergleichswert für 2024 bei 398 Taten, was einem Minus von 31 Taten entspricht.
Derselbe positive Langzeittrend manifestiert sich in den Phänomenbereichen Wohnungseinbruchdiebstahl und Diebstahlkriminalität. Ersterer weist einen Rückgang von 16 auf sieben Fälle im Jahr 2025 auf, was einem Rückgang von 56,25 Prozent entspricht.
Einbruch und Rauschgift rückläufig – mehr Verkehrsunfälle
Im zweitgenannten Phänomenbereich ist ebenfalls ein spürbarer Rückgang auf 644 Delikte (Vergleichswert für 2024: 800) erkennbar, was einem Minus von 19,50 Prozent entspricht. Zugleich liegt der aktuelle Wert im Zehn-Jahresvergleich ebenfalls deutlich unter dem damaligen Wert von 739 Delikten für das Jahr 2016.
Die Anzahl der Fälle im Phänomenbereich Rauschgiftkriminalität lag im Jahr 2025 bei 187, was aktuell einem Rückgang von 36 Fällen entspricht, da der Vergleichswert für 2024 bei 223 lag; dies entspricht einem weiteren Minus von 16,14 Prozent und liegt im Zehn-Jahres-Vergleich ebenso deutlich unter dem Wert von 340 für das Jahr 2016.
Leicht zugenommen hat hingegen die Zahl der Verkehrsunfälle mit 1542 (2025) im Vergleich zu 2024, als es 1480 Fälle waren, während die Zahl der Geschwindigkeitsunfälle von 19 im Jahr 2024 auf zehn im Vorjahr zurückging.
„Mit einem starken Rückgang der Gesamtstraftaten und einer ordentlichen Aufklärungsquote lässt es sich in der Stadt Amberg sicher leben“, lautete zusammenfassend das positive Schlussfazit des Polizeipräsidenten der Oberpfalz.
Wenn Du OberpfalzECHO als bevorzugte Quelle hinterlegst, tauchen unsere Inhalte dort häufiger für Dich auf.
Füge jetzt OberpfalzECHO Deinen Quellen hinzu!




