Wo Kohlrabi zu Carpaccio wird
Wo Kohlrabi zu Carpaccio wird
HeimatUnternehmer treffen sich im Gemüsegarten
Rekordbeteiligung beim Treffen der HeimatUnternehmer Oberpfälzer Wald bei Gärtnermeister Daniel Riebl in Altenstadt/Voh.
45 Frauen, Männer und Kinder sowie Hund Anton waren der Einladung von HeimatEntwicklerin Doris Völkl aus Waldthurn gefolgt. Manche Gäste waren eigens aus Parkstein und Schönsee angereist -über diese Rekordbeteiligung freute sich Völkl sehr.
Reif geerntet statt weit gereist – Daniels Gemüsegarten
Der Gastgeber stellte zunächst seinen Betrieb „Daniels Gemüsegarten“ vor. Der Gärtnermeister zeigte eindrucksvoll, wie er arbeitet: Er baut frisches, regionales Biogemüse an und hat alles selbst in der Hand, von der Aufzucht bis zur Ernte. Verkauft wird nur, was die Jahreszeit hergibt. Dafür ist alles reif geerntet und entsprechend aromatisch. Für seine Freilandkultur wirbt Riebl mit drei Worten: „Nähe – Transparenz – Frische“. Auch die Bewässerung kam zur Sprache. Riebl erklärte, wie er mit Tropfschläuchen und kleinen Sprinklern arbeitet.
Männer am Kochtopf
Gemüse anzubauen ist das eine. Zu wissen, was man daraus machen kann, ist das andere. Deshalb leitet Riebl seit über vier Jahren eine feste Männer-Kochgruppe. Die Männer treffen sich regelmäßig, kochen meist vegetarisch und probieren ohne Scheu Neues aus, zum Beispiel mit dem Kürbis „Der Große von Nizza“. Wie gut das gelingt, konnten die Gäste selbst schmecken. Kohlrabi-Carpaccio mit Tomaten-Kapern-Dressing, Möhrensuppe und Rote-Bete-Bratlinge waren sehr begehrt. Riebl möchte, dass man beim Essen seines Gemüses spürt, wie gut es dem Körper tut.
Rückenwind aus Politik und Verwaltung
Unter den Gästen waren auch Waldthurns Bürgermeister Georg Bocka, Josef Maier (stellvertretender Bürgermeister von Vohenstrauß) und Ilona Hunsperger von der ILE Naturparkland. Außerdem kamen Bernd Stengl vom Regionalmarketing des Landratsamts Neustadt/WN und Barbara Mädl, Leiterin der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung. Willi Perzl, früher beim Amt für Ländliche Entwicklung, fasste es so zusammen: „Diese HeimatUnternehmer sind ein besonderer Kreis, den wir heute dringend brauchen.“
Auch der Austausch untereinander kam nicht zu kurz. Dabei zeigte sich, was die HeimatUnternehmer verbindet: Mit ihrem Engagement stärken sie die Heimat und den ländlichen Raum und schaffen einen echten HeimatMehrwert. Schon die Vorstellungsrunde hatte für Begeisterung gesorgt.
Es ist fantastisch, welche Ideen und Ziele diese Leute haben und wofür sie brennen
bemerkte eine begeisterte Zuhörerin










