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Zehn Jahre Energie-Technologisches Zentrum Nordoberpfalz

Nordoberpfalz. Seit zehn Jahren ist es möglich, sich am etz Nordoberpfalz zum Thema Energie beraten zu lassen - und das gilt auch in Zukunft.

Zehn Jahre Energie-Technologisches Zentrum Nordoberpfalz

Das Jahr 2022 wird auch als Jahr der Energie- und der Energiepreiskrise wahrgenommen. Daher nimmt die Zahl der Energie-Erstberatungen für Bürger durch das etz immer mehr zu. Bild: Yusuf Gökcel
Bild: Yusuf Gökcel
Bild: Yusuf Gökcel

Das Engergie-Technologische Zentrum (etz) Nordoberpfalz, als unabhängige, kommunale und regionale Energieagentur der Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth, sowie der Stadt Weiden und damit die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Energie, gibt es nun seit zehn Jahren. Das Jahr 2022 wird auch als Jahr der Energie- und der Energiepreiskrise wahrgenommen. Aus dieser Sicht ist es verständlich, dass sich die Energie-Erstberatungen für Bürger durch das etz auf die Zahl 800 zubewegt.

Nachfrage nach Beratung steigt

Etz-Geschäftsführer Matthias Rösch berichtet: „Grade in den letzten Jahren, auch aus Klimaschutzgründen, war eine gesteigerte Nachfrage nach Beratungen für die Bürger der Region feststellbar. Aber dieses Jahr hat das nochmals stark zugenommen.“

Im Rahmen der Festveranstaltung zum zehnjährigen Geburtstag sprach der Oberbürgermeister der Stadt Weiden, Jens Meyer, auch für die beiden Landräte der Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth ein Grußwort und bedankte sich beim Team des etz für Ihre Arbeit in der letzten Dekade.

Aufmunternde Worte

Auch der Vorstand der Bayerischen Energieagenturen, Ludwig Friedl, fand in seinem Grußwort aufmunternde Worte. Er lobte einerseits den Mut für die damalige Gründung des etz und sprach den vor Ort zahlreich vertretenen Bürgermeistern aber auch ins Gewissen, die Energiewende ernst zu nehmen und die Maßnahmen schnellstmöglich anzupacken.

Schnell in Energiewende einsteigen

Der Beiratsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Magnus Jaeger und Matthias Rösch blickten gemeinsam auf die letzten zehn Jahre zurück und zeigten einige Meilensteine, wie die Gründungsvorbereitung und Gründung des etz Weiden, die spätere Umbenennung auf etz Nordoberpfalz und so manche Projekte wie das Energiecoaching für Gemeinden, Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern Energieberatung, Elektromobilitätskonzept für die Stadt Weiden und das Projekt Windkümmerer auf.

Magnus Jaeger wünschte sich am Ende seines Beitrags, dass spätestens jetzt, auch aufgrund der Energiepreissituation, die Region schnell und umfänglich in die Energiewende einsteigen muss.

Spedition Wagner
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Fokus auf Mobilität

Im Festvortrag von Fernsehmoderator Thomas Ranft wurde dann vor allem auf die Klimakrise eingegangen und wie jeder ganz persönlich bei sich mit kleinen Maßnahmen beginnen kann, diese abzuwenden. Gerade das Thema Mobilität muss hier in den Fokus rücken, da bis dato in diesem Sektor so gut wie keine Einsparungen erzielt werden konnten. Um die Mobilität aber erneuerbar zu gestalten, braucht es einen massiven Ausbau von Photovoltaik und Windkraft.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass alle Bürger, alle Unternehmen und auch die Kommunen auf Energie angewiesen sind und deswegen aufgerufen sind, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen. Wer hierzu Hilfe benötigt, kann sich bereits seit zehn Jahren an das etz Nordoberpfalz wenden und wird das auch in Zukunft tun können.