Ver.di-Senioren Oberpfalz konstituieren Vorstand in Weiden

Ver.di-Senioren Oberpfalz konstituieren Vorstand in Weiden
Im Vereinsheim Kinderspielplatz e. V. fand die erste Sitzung des Ver.di-Seniorenvorstandes der Oberpfalz nach den Wahlen statt. Arbeitsaufteilung und Schwerpunkte der Interessenvertretung standen dabei auf der Tagesordnung. Dabei sind die Besonderheiten bei der Mitgliederbetreuung in der Fläche ein besonderes Anliegen. Einen wichtigen Vorteil bietet hier die Geschäftsstellenstruktur von Ver.di. So gibt es neben dem Hauptsitz in Regensburg weitere Büros in Weiden und Amberg. Allerdings stellen die Vorstandsmitglieder fest, dass es notwendig ist, ehrenamtliche Strukturen auf Ortsnähe auszurichten. Hier will der Vorstand sich in den Ortsvereinen von Ver.di einbringen und auch die Nähe zu den Fachbereichen ausbauen.
Kritik an Sozialreformen und Aufruf zum Protest
Aktuell konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Information über die gesellschaftspolitischen Vorhaben im Bereich der sozialen Sicherung und deren Bedeutung. Dabei werden Lücken nicht geschlossen, sondern erweitert. Der Renteneintritt wird immer später, Termine beim Facharzt liegen in weiter Ferne, Zuzahlungen sind erhöht und vieles mehr. Im aktiven Arbeitsleben gibt es dann die Debatte um faule Arbeitnehmer und den Angriff auf den acht-Stunden-Arbeitstag.
Die Bewertung des DGB, so Vorsitzender Manfred Haberzeth, trifft voll zu: „Sie nennen es Reform – für dich bedeutet sie, dass Gesundheit, Rente und Pflege teurer werden.“ Deshalb läuft der Protest bereits in vielen Bereichen an. Für Bayern gipfelt er in der Demonstration in Nürnberg am 26. September 26. Anmeldungen sind ab sofort möglich.
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