Zünftige Herbstsitzweil im Dorfheim begeistert Weihern

Zünftige Herbstsitzweil im Dorfheim begeistert Weihern
Gastbeitrag von: Hans Schlosser
Eine zünftige, kontrastreiche und von sehr hoher Musikqualität geprägte Herbstsitzweil erlebten am Samstagabend im Weiherner Dorfheim die vielen Besucher, die der Einladung des Männergesangvereins Gemütlichkeit Weihern gefolgt waren. Mit ‚Wann d’Weiherner singa‘ begann die Herbstsitzweil; dann konnte Vorstand Josef Zimmermann sen. mit seiner herzlichen Begrüßung beginnen, besonders die Stadträte Karl Striegl und Uli Haider sowie Ehrenvorstand Wastl Lindner.
Musikalische Vielfalt bei der Herbstsitzweil in Weihern
Die eingeladenen Musikgruppen – das Weiherner Duo, die Geschwister Theresa und Johannes Reis, Siegfried Paulus, Susi Weiß und Stephanie Rosenberg, bestens bekannt als die Wernberger Stubenmusik, sowie erstmalig in Weihern die Familienmusik Birner aus Rottendorf mit Korbian, Leopold, Robert und Chefin Veronika Birner – sorgten für einen hochkarätigen, kurzweiligen Abend. Die Wernberger übernahmen wie eh und je den ruhigeren Part, während sich die Gastgeber, der Männergesangverein, unter der Leitung von Christian Dorner sehr stimmgewaltig und eindrucksvoll präsentierten.
Im sehr herbstlich geschmückten Dorfheim wurden viele Melodien und Lieder wie ‚Hey Slavko! Spiel uns eins‘, ‚Flott aufg’spielt‘, ‚Aus der alten Zeit‘, ‚Das Elternhaus‘ – um nur einige zu nennen – aufgespielt und gesungen. Die Birner Musi sowie das Duo Reis waren für den schwungvollen Teil zuständig, sodass das Publikum fleißig mitsang, mitklatschte und auch den Tanzboden strapazierte. Ein ‚Prosit der Gemütlichkeit‘ sowie kernige Geschichten, herzhafte Witze oder auch ‚Homat Gedanken‘ vervollständigten und erweiterten den Abend.
Kulinarik und ausgelassener Ausklang im Weiherner Dorfheim
Auch kulinarisch hatte die Herbstsitzweil einiges zu bieten. Auf den Tellern fanden sich bayerische Köstlichkeiten, die ordentlich satt machten und wunderbar zu diesem geselligen Abend passten. Dazu gab es kühle Getränke und natürlich das eine oder andere Glaserl, mit dem man auf einen gelungenen Abend anstoßen konnte. Erst nach jeweiligen Zugaben konnte der Chef Josef Zimmermann den offiziellen Teil beenden. Die vielen Dankesworte an das gesamte Personal, die Mitwirkenden und die Dorfheim-Dekoratoren wurden mit lang anhaltendem Applaus belohnt. Zimmermann machte noch Werbung für den Chor, denn man wird älter und sucht notwendigen Sängernachwuchs. Aber ans Nachhausegehen dachte niemand: Die ‚Birner Musi‘ spielte weiter zünftig auf, und es wurde getanzt, geschunkelt und herzhaft weitergefeiert – so wie es sich auf dem Dorf gehört.
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