Austropop und Alpenrock begeistern das Altenstädter Serenadenpublikum
Austropop und Alpenrock begeistern das Altenstädter Serenadenpublikum
Bange Blicke richteten Bürgermeister Ernst Schicketanz und Petra Bach, die Organisatorin der Sommerserenaden der Gemeinde Altenstadt am Dienstag in den Himmel. Nachdem die Serenade eine Woche zuvor dem Regen zum Opfer und buchstäblich ins Wasser fiel, ging die Angst um im Altenstädter Rathaus. Denn die Prognosen für diesen Abend sahen auch nicht allzu rosig aus. Doch die Altenstädter hatten dieses Mal das Glück der Tüchtigen: Das Wetter hielt und die Besucher strömten in Scharen auf die Rathauspiazza, um sich Austropop und Alpenrock von „Ge heast“ anzuhören.
Auch zusätzlich aufgestellte Stühle reichten nicht aus
Gut über 500 mögen es wohl gewesen sein. Die aufgestellten Biertischgarnituren waren schnell besetzt. Auch die 120 zusätzlich aus dem Rathaus und der Grundschule von Hausmeister „Buutz“ Richtmann herbeigeschafften Stühle wurden ihm förmlich von seinem Transportgerät gerissen. Der Rest musste stehen. Doch das tat der guten Sache keinen Abbruch, denn was „Ge heast“ musikalisch bot, begeisterte auch den letzten Besucher auf den Stehplätzen.
Austropop und Alpenrock
Thorsten Horn, Markus Schwarzbauer und Robert Bauer hielten, was sie versprachen: „Austropop und Alpenrock mit dreistimmigem Gesang“. Die Mischung kam beim Publikum bestens an. Der Auftakttitel „An am Abend so wia heit“ (…lod i mir Freind ei und dann mach ma Musik, weils überhaupt nix scheenas gibt) von Werner Schmidbauer war an diesem Abend Programm. Die Besucher waren bester Stimmung, die drei erfahrenen Musiker fühlten sich sichtlich wohl, harmonierten prächtig miteinander und boten Gitarrenmusik und Gesang auf hohem Niveau.
Das Repertoire reichte von Hits von Konstantin Wecker oder der Spider Murphy Gang, bis zu Gassenhauern von Austropop-Größen wie S.T.S, Wolfgang Ambros, Reinhard Fendrich, Georg Danzer, Sailer & Speer oder Andreas Gabalier.
Wunsch- und Mitmachkonzert
Ihr gut zweistündiger Auftritt war von Beginn an ein Wunsch- und Mitmachkonzert. Bekannte Gassenhauer wie „Du entschuldige i kenn di“ von Peter Cornelius, Reinhard Fendrichs „Macho Macho“, oder die Sehnsucht von STS nach Griechenland („Irgendwann bleib i dann dort“) sangen viele textsicher mit. „I am from Austria“ von Reinhard Fendrich wurde gewünscht. Mit den beiden gefühlvollen Zugaben „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern und Fendrichs „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ endete schließlich ein rundum gelungenes Konzert.








