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Berührende Harfenklänge schwebten durch den Musiksaal des Klosters Speinshart

Speinshart. Berührende Harfenklänge schwebten am Sonntag durch den Musiksaal des Klosters

Berührende Harfenklänge schwebten durch den Musiksaal des Klosters Speinshart

Die international bekannte Künstlerin Martina Stock begeistert sich für eine Verschmelzung der klassischen Konzertharfe mit elektronischer Musik. In Speinshart faszinierte die Solistin mit einer Mischung aus berührenden Klängen, Farben und Licht. Foto: Robert Dotzauer

Wozu doch die Harfe die Zuhörerschaft inspiriert – mit dem Instrument des Jahres 2016 verbreitet Martina Stock im Musiksaal des Klosters Speinshart ungeheure Wirkung, ein Zauber aus zarten Klängen, Farben und Licht llud zum Tagträumen ein.

Als der Pharao den majestätischen Baum sah, weiß er gleich: eine Harfe aus diesem Holz wird wunderbare Musik schenken und auch der biblische Hirtenjunge und spätere König David spielte die „Kinnor“, wie das Alte Testament berichtet. Am Sonntagnachmittag hieß die begnadete Künstlerin Martina Stock, die einem besonderen Instrument schmeichelnde Töne entlockt. Mit dem Instrument des Tages befanden sich die Besucher im überfüllten Musiksaal auf ganz sicherer biblischer Grundlage.

Ein vielfältiges Talent

Martina Stock fühlt sich sowohl in der Musik als auch in der bildenden Kunst zu Hause. „Ich bin beides“, sagt die freischaffende Künstlerin von Welt, aufgewachsen im Salzburger Land. „Der Klang der Harfe und ihr Charakter sind für mich das Besondere an dem Instrument“, erklärte die Harfenistin zu Beginn des Konzerts und Elisabeth Fichtner, Leiterin der Internationalen Begegnungsstätte, versprach magische Klangwelten und stellte das Instrument als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft vor.

Eine Bestbesetzung für Speinshart

Für die Verschmelzung klassischer Harfe und elektronischer Musik berühmt wurde das Programm mit dem Titel „Electrocoustic Harp“ zu einer faszinierenden Vorstellung aus Klängen, Farben und Licht. Die Solistin interpretierte ihre Konzertharfe mit 47 Saiten neu und mit eigenem Repertoire. Das innovative Harfenspiel entwickelte sich zum Gesamtkunstwerk, verführerisch und meditativ.

Die lebenslustige Salzburgerin aus Berlin schaffte mit der Symbiose des barocken Musiksaales, des Konzertinstruments, mit Licht und Schatten, Tönen und Effekten eine bezaubernde Atmosphäre. Rasch erreichten die farbigen Klangbilder spirituellen Charakter. Andächtige Stille begleitete diese Symphonie einzigartiger Schwingungen. Das Publikum lauschte der Tonakrobatik und bestaunte die Ästhetik der Spielbewegungen mit den Eigenkompositionen „100 Female Vocies“ oder „Roses are Blue“. Mit „The White Mountain and the red Rising Sun“ verneigte sich die Künstlerin vor ihrem sportlichen Steckenpferd.

Martina Stock ist auch begeisterte Skifahrerin. Die Pistenschwünge inspirierten die Harfenistin auch zur Eigenkomposition „Clacking Milles Down in the Valley“. Einen weiteren Beitrag nannte die Solistin „Der rote Morpheus“. Einem famosen Ausklang mit einer besonderen Verbindung der Elektronic zum Instrument. Frei und improvisierend faszinierten die sanften, harmonischen und zwischendurch rhythmischen „Streicheleinheiten“ die Hörerschaft. Ein köstliches Musikerlebnis voller zärtlicher Gegensätze mit der Zugabe „Strom in die Zukunft“ und mit tiefen Einblicken in die Melodienwelt des biblischen Instruments endend.

OTH Amberg-Weiden
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