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Chorgemeinschaft St. Georg: Karfreitagskonzert in der Friedenskirche

Grafenwöhr. Auch dieses Jahr lädt die Chorgemeinschaft St. Georg Pressath zu ihrer Abendmusik am Karfreitag in die Friedenskirche in Grafenwöhr ein. Beginn ist am 3. April um 19 Uhr in der Friedenskirche Grafenwöhr.

Chorgemeinschaft St. Georg: Karfreitagskonzert in der Friedenskirche

Die Chorgemeinschaft St. Georg singt am Karfreitag in der Grafenwöhrer Friedenskirche. Foto: Renate Gradl

Auch dieses Jahr lädt die Chorgemeinschaft St. Georg Pressath zu ihrer Abendmusik am Karfreitag in die Friedenskirche in Grafenwöhr ein. Für viele Menschen ist dieses mittlerweile zur Tradition gewordene Geistliche Konzert fester Bestandteil bei der Feier der Drei Österlichen Tage, dem Höhepunkt im Kirchenjahr. Der Chor und sein Leiter Richard Waldmann legen großen Wert darauf, jedes Jahr ein ausgewähltes, dem Charakter der Heiligen Woche entsprechendes Programm zu bieten, was wohl auch die vielen regelmäßigen Besucherinnen und Besucher besonders schätzen.

Der französichse Komponist Maurice Durufle

Im Mittelpunkt der diesjährigen Musik zum Karfreitag stehen Werke für Chor, Orgel und Streicher zweier Komponisten, deren die Musikwelt heuer in besonderer Weise gedenkt. In Erinnerung an den tiefgläubigen französischen Komponisten Maurice Durufle erklingen Teile seines Requiems op. 9. Vorbild war das Requiem seines Landsmannes Gabriel Faure, basierend auf Bewunderung und Respekt für das Werk in seiner Struktur und tröstlich-kontemplativen Stimmung. Nicht die Bilder zum Tag des Jüngsten Gerichts, sondern die Motive Ruhe und Frieden machen das Werk aus.

Leid und Schmerz, aber auch Hoffnung und Erlösung

Das Stabat Mater in gop. 138 ist eines der persönlichsten Werke des in Vaduz/Liechtenstein geborenen Josef Gabriel Rheinbergers. Er vertonte die lateinische Sequenz, ein mittelalterliches Gedicht über die sieben Schmerzen Marias, im Sommer 1884 aus Dankbarkeit für die Besserung eines Handleidens, an dem er seit mehr als 10 Jahren gelitten hatte. Rheinberger gelingt es feinsinnig, die Atmosphäre von Leid und Schmerz im Anblick des Kreuzes mit raffinierten harmonischen Wendungen immer wieder in Hoffnung und Erlösung zu verwandeln, ohne große dramatische Ausbrüche, vielmehr durchströmt von innerer Wärme. 

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