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Doppelausstellung verbindet Bayern und Böhmen in Weiden und Pilsen

Weiden. Zwei Ausstellungen von UVUP Pilsen und dem Oberpfälzer Kunstverein spannen einen Dialog zwischen Bayern und Böhmen. Eröffnung in Pilsen am 23. April 2026, 17 Uhr und Vernissage in Weiden am 26. April, elf Uhr.

Weiden. Zwei Ausstellungen von UVUP Pilsen und dem Oberpfälzer Kunstverein spannen einen Dialog zwischen Bayern und Böhmen. Eröffnung in Pilsen am 23. April 2026, 17 Uhr und Vernissage in Weiden am 26. April, elf Uhr.
Symbolbild: Pixabay

Doppelausstellung verbindet Bayern und Böhmen in Weiden und Pilsen

Doppelausstellung der UVUP Pilsen und des Oberpfälzer Kunstvereins: „Pfingsten der Künstler“ verbindet Spiritualität und Zwischenweltlichkeit mit zutiefst individuellen Ansätzen.

Informationen zu den Ausstellungen

In Pilsen

Die Ausstellung in Pilsen mit Werken der UVUP und aus den Reihen des Oberpfälzer Kunstvereins findet vom 23. April bis 7. Juni 2026 im Museum für kirchliche Kunst der Diözese Pilsen, eingebettet in das „Festival der geistigen Kultur“, statt. Eröffnet wird die Ausstellung am 23. April um 17 Uhr. Das Festival wird 2026 bereits zum 16. Mal veranstaltet. Neben der Ausstellung sind zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant, darunter Konzerte, Vorträge, literarisch-musikalische Abende sowie thematische Exkursionen in die Regionen Klattau und Eger. Diese Veranstaltungen sollen einen breiten Blick auf verschiedene Kunstformen erlauben – von bildender Kunst über Architektur bis zu Literatur und Musik.

Im Lichthof in Weiden

Vom 26. April bis 5. Juni begrüßt der Oberpfälzer Kunstverein die Pilsener Freunde im Lichthof des ehemaligen Augustinerseminars zur gemeinsamen Ausstellung: Dialogisch nähern sich die Künstlerinnen und Künstler dem Thema „Freundschaft und Verbindung“. Spannende Bezüge und Kontraste werden diese Ausstellung zu etwas ganz Besonderem machen. Die Vernissage mit zahlreichen Gästen aus Pilsen findet am 26. April um 11 Uhr statt.

Worum geht es?

Die zwei nahezu zeitgleich in Pilsen und Weiden stattfindenden Ausstellungen entführen den Betrachter in die Welt des Unsichtbaren, Geistigen und Übermateriellen. Bewusst wird dabei auf definierende Bezeichnungen und eindeutige Zuordnungen verzichtet, um einen freien, möglichst unvoreingenommenen Zugang zu ermöglichen.

Im thematischen Fokus steht auf verschiedenen Bedeutungsebenen der durch den Titel bereits konnotierte christliche Aspekt: Erfüllt durch den Heiligen Geist fühlen sich die Jünger Jesu auf einmal fähig, mutig und zuversichtlich genug, um die Botschaft von Nächstenliebe und Hoffnung zu den Menschen zu tragen – mit echter „Be-Geisterung“ und Überzeugung. Gerade in Zeiten wie diesen sind kommunikative Ansätze, die Gräben und Fremdheit überwinden, unglaublich wertvoll.

So stehen die beiden Ausstellungen auch für die antagonistischen Topoi von Grenze und Verbindung als Symbol für die Begegnung zwischen Bayern und Böhmen. Erzählt werden in den Kunstwerken sowohl die Geschichte als auch Geschichten der Grenzregion – aus der bayerischen und aus der tschechischen Perspektive. Menschliche, topografische und künstlerische Verbindungen werden in individuellen Ansätzen als Einheit und großes Ganzes präsentiert.

Spedition Wagner
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Für weitere Informationen, Nachfragen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an den Oberpfälzer Kunstverein.
hauersusanne@yahoo.de (1. Vorsitzende)
Telefon: 0176/80152899
petra.vorsatz@gmx.de (2. Vorsitzende)
Telefon: 0151 12676780