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Digitales Herdenmanagement im Bio-Betrieb Reber in Georgenberg

Georgenberg. Beim Praxisabend auf dem Bio-Betrieb Reber trafen sich 30 Landwirtinnen und Landwirte, initiiert vom vlf Weiden. Weidehaltung trifft auf digitales Gesundheitsmanagement mit smaXtec und praxisnahen Einblicken.

Digitales Herdenmanagement im Bio-Betrieb Reber in Georgenberg

Teil der Gruppe im Freien mit Ehepaar Reber. Foto: Reinhold Witt
Gruppe hört interessiert zu. Foto: Reinhold Witt

Bio-Betrieb Reber gewährt Einblicke in modernes Gesundheits- und Herdendatenmanagement. Beim Praxisabend im Bio-Betrieb Reber in Georgenberg steht die Verbindung aus traditioneller Weidehaltung und digitalem Gesundheitsmanagement im Fokus.

Praxisabend auf dem Bio-Betrieb Reber in Georgenberg

Auf Initiative des VLF Weiden empfing das Betriebsleiterpaar Martin und Andrea Reber in Gehenhammer eine Gruppe von 30 interessierten Landwirtinnen und Landwirten zu einer Führung durch ihren Bio-Hof. Im Mittelpunkt stand das smarte Herdendaten-System smaXtec, das Gesundheits- und Leistungsdaten der Kühe erfasst und frühzeitig auffällige Entwicklungen erkennen lässt. Eine Besonderheit des Betriebs ist die kreative Anbaulösung und der gebrauchte Doppel-13er Fischgrätenmelkstand, der den modernen Praxisalltag mit bewährter Technik verbindet.

Sensorik und Daten für die Herdenführung

Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in ein System, das Temperatur, Bewegungsaktivität und Stallklima überwacht. In Kombination mit Sensoren für das Stallklima ermöglicht smaXtec eine ganzheitliche Steuerung der Herde, auch im Weidebetrieb. Betriebsleiter Martin Reber hob hervor, dass die Lösung nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Handlungsanleitungen bietet: „Das System unterstützt durch KI und liefert mir einfach gute Informationen, damit ich frühzeitig die richtigen Maßnahmen ergreifen kann.“

Zudem gab es reichlich Gelegenheit zum Austausch über Erfahrungen mit der digitalen Gesundheitsvorsorge in Bio-Betrieben, Fragen zur Integration von Kennzahlen in den täglichen Betriebsablauf sowie zur Vereinbarkeit von Weidehaltung und moderner Überwachungstechnik.

Erfahrungsaustausch und praktische Erkenntnisse

Highlights der Veranstaltung waren die frühzeitige Erkennung von Abweichungen in Gesundheits- und Leistungsdaten, die erweiterte Tierbeobachtung durch Sensorik (Temperatur, Aktivität) und Stallklima sowie die Vernetzung von Stall- und Weidebetrieb für eine ganzheitliche Herdendynamik. Ganz besonders standen die praxisnahen Gespräche mit Betriebsinhabern und weiteren Nutzern des Systems anschließend im Gasthaus Hammerwirt in Neuenhammer im Mittelpunkt.

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