Ein Krankheitsfall und Missverständnisse sorgen für Chaos
Ein Krankheitsfall und Missverständnisse sorgen für Chaos
Ein Krankheitsfall und jede Menge an Missverständnissen verursachten reichlich Chaos und die Darstellerinnen und Darsteller schafften es wie immer die Theaterbesucher mitzureißen und in wahre Lachflashs zu versetzen.
Was ist passiert? Geschichte und Darsteller/innen
Das Ehepaar Anna (Jennifer Schraml) und Alex (Martin Pleier) freuen sich aufs Wochenende. Anna erwartet ihre beste Jugendfreundin Isabell (Marina Zielbauer) zu Besuch. Diese kommt aber nicht nur aus Freude an einem Zusammentreffen mit Anna, sondern möchte eigentlich das Beste Bild abgeben, um an die Erbschaft ihrer verstorbenen Tante zu kommen. Annas Ehemann hat geplant mit seinem Freund Thomas (Walter Voß) Angeln zu gehen. Leider kommt alles etwas anders als geplant. Nach den ersten Bieren mit seinem Freund merkt Alexander, dass er krank wird. Da hilft auch der Slogan: „Wos samma? Männer samma! Wos wolln ma? Saufen wolln ma! Morgens, mittags und abends!“ nichts. Das „Angelwochenende Deluxe“ muss ausfallen, denn Alex erwischt eine ganz besonders schwere Form der Männergrippe.
Alex bleibt nichts anderes übrig, als es sich auf dem heimischen Sofa bequem zu machen. Das Männerwochenende, inklusive Angeln, wird kurzerhand ins Wohnzimmer verlegt und sein Kumpel Thomas verständigt natürlich, aus Sorge um seinen Freund, sofort Alex resolute Mutter (Maria Smola). Die bringt ihm eine gute Hühnersuppe und wundert sich über die ablehnende Haltung ihrer Schwiegertochter. Natürlich wurde auch noch die Hausärztin Frau Dr. Brinkmann (Melanie Suttner) bestellt um den Patienten zu untersuchen.
Die Eskalation ist nahe
Anna ist der Verzweiflung nahe und hätte sich mit ihrer Freundin gerne ein schönes Wochenende gegönnt, verzweifelt total, als dann auch noch die Bestatterin (Monika Waldeck) des Instituts „Klappe zu“ auftaucht, um die Details der bevorstehenden Beerdigung zu besprechen. In der Zwischenzeit möchte sich der Notar Eberhard Klopfenstiehl (Gerhard Zwack) ein Bild von der Lebenssituation der Erbin Isabell machen und glaubt in dem Haus nur noch Sodom und Gomorrha vorzufinden. Ob das Erbe der Tante vielleicht doch lieber an die Stiftung zur „Rettung der schattenspendenden Pflanzen, bei linksdrehender Sonnenwende“ gehen soll?
Als dann auch noch ein Stripper (Michael Zielbauer / Simon Pleier) auftaucht, weiß keiner mehr was los ist. Ehebruch? Mordversuch? Schwangerschaft? Und wo ist eigentlich die Leiche? Gegenseitige Beschuldigungen, angebliche Betrugs- und Mordabsichten? Der Alkohol floss jedenfalls in Strömen und machte die Situation nicht besser.
Am Ende wird doch immer alles gut
Zuletzt hatten die Männer das Wohnzimmer zwar in eine Müllhalte verwandelt und die Schwiegermutter bombardierte Anna mit heftigen Vorwürfen, aber das heillose Durcheinander konnte
aufgeklärt werden. Es gab keine Mordabsichten, keinen Ehebruch und keine Schwangerschaft. Die Männergrippe ging vorbei und das Erbe ging an die richtige Person. Nach den Aufregungen hatten sich alle wieder versöhnt und es stand nur noch die Frage im Raum:….lebst du noch oder stirbst du schon?!
Vorführungen waren schnell ausverkauft
Das Stück war an allen vier Vorführungen bis auf den letzten Platz ausverkauft und bescherte den Protagonisten tosenden Applaus. Zu der Generalprobe waren, wie jedes Jahr, Bewohner des HPZ und der Dr. Löwschen Einrichtung eingeladen.
Als Souffleusen standen Marie-Luise Krauß und Martina Rast zur Verfügung und das Helferteam der Etzenrichter Laienspieler bewirtete die Besucher in den Pausen. Simon Pleier unterhielt zwischen den Akten mit musikalischen Einlagen und die Sicherheit jeder Vorstellung war durch die Präsenz der Etzenrichter freiwilligen Feuerwehr gegeben.
50 Jahre Etzenrichter Laienspieler und ein Aufruf der Vorsitzenden
Maria Smola richtete als Vorsitzende der Theatergruppe, nach jeder Vorstellung noch einige Worte an die Besucher. Sie dankte für die Treue der Theaterliebhaber, die jedes Jahr schon auf die Aufführungen hin fieberten und natürlich auch ihren Mitstreitern auf und hinter der Bühne. Die Etzenrichter Laienspieler feiern heuer ihr 50jähriges Bestehen und sind stolz darauf, alljährlich ein Stück präsentieren zu können. Es liegt Maria Smola sehr am Herzen, dass die Laienspieler auch weiter bestehen würden um dem Publikum Freude und Unbeschwertheit zu vermitteln. Dafür brauche es allerdings auch Nachwuchs, weshalb sie den Aufruf startete, es mögen sich viele Leute melden, damit die Tradition fortgeführt werden könne.














