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OTH Amberg-Weiden
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Sanierung der Maria-Hilf-Kapelle in Münchsreuth gestartet

Münchsreuth. Die Maria-Hilf-Kapelle braucht eine Sanierung: Feuchtigkeit sowie Schäden an Dach, Fenstern und Türen. Erste Arbeiten laufen, 130.000 Euro sollen mit Förderungen, Spenden und Eigenleistung getragen werden.

Münchsreuth. Die Maria-Hilf-Kapelle braucht eine Sanierung: Feuchtigkeit sowie Schäden an Dach, Fenstern und Türen. Erste Arbeiten laufen, 130.000 Euro sollen mit Förderungen, Spenden und Eigenleistung getragen werden.
Die ersten Bauarbeiten zur Sanierung des Maria-Hilf-Kirchleins in Münchsreuth haben bereits begonnen. Den Investitionsbedarf schätzt der Kapellenbauverein auf zirka 130.000 Euro. Foto: Robert Dotzauer

Sanierung der Maria-Hilf-Kapelle in Münchsreuth gestartet

Die Sanierung der Maria-Hilf-Kapelle ist die größte Herausforderung. Feuchtigkeit und viele Schadstellen, undichte Fenster und Türen, Schäden an der Holzdecke und viel Dämmungsbedarf: Die in den Jahren 1973 bis 1975 erbaute Münchsreuther Kapelle bedarf einer gründlichen Sanierung. Der Zahn der Zeit nagt an dem Kirchlein. Neue Dacheindeckung mit Biberschwänzen samt Isolierung, neue Fenster und Türen, Elektro- und Steinmetzarbeiten sowie energetische Verbesserungen sind erforderlich. Für den kleinen Kapellenbauverein eine gewaltige Herausforderung. Die Münchsreuther brauchen wie so oft Gemeinschaftsgeist, um das Projekt zu stemmen.

Sanierung der Maria-Hilf-Kapelle in Münchsreuth gestartet

Die Arbeiten haben nach ersten Auftragsvergaben an Baufirmen und Handwerker bereits begonnen, fasste Bürgermeister Albert Nickl, Vorsitzender des Vereins, in der Jahreshauptversammlung im historischen Hirthaus zusammen. Nickl umriss in seinem Jahresbericht die baulichen Maßnahmen ebenso wie die komplizierte Finanzierung der auf 130.000 Euro geschätzten Komplettsanierung. Nach Förderzusagen der Diözese, einem vielschichtigen Spendenaufkommen, den Rücklagen des Vereins, einer noch zu startenden Crowdfunding-Aktion, Eigenleistungen der Münchsreuther und einer weiteren Spendenbereitschaft ist der Vorsitzende guter Dinge, die Großbaustelle gut zu schultern. Auch Pfarrer Adrian Kugler machte Mut: „Des wird scho was, weil der Verein auf die Kraft der Münchsreuther bauen kann.“ Zudem stellte der Ortsgeistliche eine Förderung der Katholischen Kirchenstiftung in Aussicht.

Keine personellen Veränderungen gab es bei den Neuwahlen. Zur engeren Vorstandschaft gehören Pfarrer Adrian, Irene Walter, Albert Schmid, Bürgermeister Albert Nickl und Hermann Schmid (von links). Foto: Robert Dotzauer

Berichte und Dank in der Jahreshauptversammlung

Zu den Regularien der Jahreshauptversammlung gehörten Informationen des Protokollführers Hermann Schmid, seit Gründung des Vereins vor über 50 Jahren in Amt und Würden, und der Kassenbericht von Albert Schmid. Umfangreich war das Vergelt’s Gott des Vorsitzenden an die vielen helfenden Hände für die liturgischen Dienste der einmal im Monat stattfindenden Gottesdienste und für die Betreuung des Kirchenareals einschließlich der Pflege der Außenanlagen.

Vorstandschaft im Amt bestätigt

Keine personellen Veränderungen gab es bei den Neuwahlen. Einstimmig bestätigte die Versammlung die Vorstandschaft mit dem Vorsitzenden Albert Nickl, der zweiten Vorsitzenden Irene Walter, Schatzmeister Albert Schmid und Schriftführer Hermann Schmid. Unterstützung bekommt die Vorstandschaft von den Beisitzern Rudi Diepold, Josef Nickl, Regina Schmidt, Wolfgang Seitz und Gerhard Walter. Ortspfarrer Pater Adrian ist kraft der Satzung berufenes Mitglied.

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