Ein Licht in der Nacht: Das Adventssingen in Altenstadt
Ein Licht in der Nacht: Das Adventssingen in Altenstadt
Als am 24. Februar ein Zittern um die Welt ging, das Grollen der Kriegsmaschinerie einsetzte und der Terror ein Gesicht bekam, da wurde es Nacht – mitten in der Nacht. Die Menschen, sie fühlten: Das schlimme Geschehen war zwar weit weg, aber doch waren sie irgendwie mittendrin. Vielerorts füllten sich wieder die Kirchen und es wurden Kerzen mit der Bitte um Frieden angezündet. Der Kerzenschein war ja schon immer für viele ein Sinnbild für Hoffnung und Heil.
Ein Lichtblick im Advent
Gerade jetzt, in dieser unheilvollen Zeit wird es in unzähligen Gemeinden wieder spürbar und sichtbar: Die Menschen sehnen sich danach, sie sehnen sich nach Frieden und Geborgenheit. Liebgewonnene Traditionen, die auch durch die Coronapandemie fast ein klein wenig in Vergessenheit geraten waren, gewinnen plötzlich in diesen dunklen Tagen wieder an Bedeutung. Zu diesen jahrzehntelangen Traditionen zählt auch das Adventssingen in Altenstadt/WN, welches weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt ist und schon seit über vier Jahrzehnten viele Besucher in die neue Katholische Pfarrkirche lockt.
Ein ganz besonderes Ereignis
Am kommenden Vierten Adventsonntag, 18. Dezember 2022, 16:00 Uhr ist es wieder so weit. Endlich, möchte man sagen, denn die Freunde dieser besinnlichen Stunde haben zwei Jahre darauf warten müssen. Auch die Sängerinnen und Sänger des katholischen Kirchenchores freuen sich ganz besonders darauf, denn man kann in diesem Jahr mit dem 50-jährigen Bestehen der Chorgemeinschaft zusätzlich ein ganz besonderes Ereignis feiern.
Die katholische Pfarrgemeinde Heilige Familie lädt alle aus Nah und Fern, die sich von der adventlichen Musik berühren lassen möchten, herzlich ein. Unter der Gesamtleitung von Maria Gmeiner wirken mit: Der katholische Kirchenchor der Pfarrei, die Neustädter Klarinettenmusik, das Quartett Cantabile und Tobias Rupprecht an der Orgel. Thomas Hösl liest besinnliche Texte, zusammengestellt von Manfred Hoffmann.
An die Weihnachtszeit heranführen
Wenn dann am Sonntag die Lichter erlöschen, im Kerzenschein adventliche Lieder und Weisen erklingen und die Texte vom adventlichen Warten und von der Sehnsucht nach Heil erzählen, dann ist das gerade in diesem Jahr, wo in der Ukraine und auch sonst in vielen Teilen der Welt Krieg und Elend herrschen, ein ganz besonderer Moment.
Marina Gmeiner, die Leiterin des Chores, bringt es auf den Punkt: „Musik ist die beste und größte Möglichkeit, Gefühle und Stimmungen auszudrücken. Gerade in diesen dunklen Zeiten wollen wir mit unseren Liedern den Besucherinnen und Besuchern den Advent mit seiner Botschaft von Frieden und Licht nahe bringen und sie hinführen zum weihnachtlichen Geschehen an der Krippe.“




