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Ein starker Auftakt in die Speinsharter Konzertsaison

Speinshart. Das Speinsharter Konzertjahr beginnt am Ostermontag mit einem musikalischen Feuerwerk. "Ecco homo – sehet da die Menschen" hieß es am Ostermontag. Hunderte von Emmauspilger feierten an einem strahlenden Frühlingstag die „Auferstehung“ mit Bavarian Brass.

Ein starker Auftakt in die Speinsharter Konzertsaison

Die barocke Spielfreude und Musikalität von Bavarian Brass bestätigten die „sechs Freunde“ wie so oft bei der Eröffnung des Speinsharter Musiksommers am Ostermontag in der Pfarr- und Klosterkirche. Foto: Robert Dotzauer

Auch Bürgermeister Albert Nickl strahlte, als er die vielen Gäste im Namen des Fördervereins der Begegnungsstätte begrüßte und zum höchsten Fest des Kirchenjahres Hoffnung und Frieden wünschte. Die festlichen Klänge von Orgel, Trompeten, Pauken und Marimbaphon verkündeten am Ostermontag musikalisch die Botschaft der Auferstehung. Garanten für ein musikalisches Feuerwerk war wieder das Ensemble von Bavarian Brass.

In Speinshart verzauberten die „glorreichen Sechs“ mit Ensembleleiter Benjamin Sebald, mit Florian Zeh, Florent Farnier und Volker Hemedinger (alle Trompete/Flügelhorn), mit Christoph Günther (Schlagwerk/Pauken) und Dorothea Weser an der Orgel im barocken Schatzkästlein der Pfarr- und Klosterkirche das Publikum mit einer Wucht und Mächtigkeit, die an königliche Empfänge erinnerte.

Romantische Klangwelten

Es war ein begeisterndes Zusammenspiel des Sextetts, das sich aus Orchestermusikern und Musiklehrern zusammensetzt und seit 25 Jahren mit barocker Spielfreude im deutschen und im europäischen Raum glänzt. Die romantischen Klangwelten am Ostermontag reichten von Kompositionen der Renaissance und Höhepunkten aus dem Zeitalter des Barock bis in die gemäßigte Moderne. Ein Programm mit höchst anspruchsvollen Bearbeitungen – ob mächtig und majestätisch, lyrisch und schon beinahe sentimental, Bavarian Brass fühlte sich in jeder Stilrichtung zu Hause.

Schon zu Konzertbeginn sorgte die Gruppe mit Auszügen aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel für einen triumphalen „Einzug“. „Auf schmetternde Töne der muntern Trompeten“ hieß es dann. Mit Eigenbearbeitungen überwiegend aus dem Kantaten-Schaffen von Bach erwies das Ensemble dem großen Barockmeister seine Referenz. Bei den weiteren festlichen Werken „Jesus bleibet meine Freude“ und „August lebe, lebe König“ gaben Trompeten und Pauken überwiegend den Bachschen Orgelsatz wieder.

Träumen und staunen

An der Orgel übernahm Dorothea Weser den Orchesterpart. Solistisch beeindruckte sie unter anderem mit Auszügen aus Bachs „Concerto a-moll“. Aus dem Träumen und Staunen kam die Hörerschaft nicht heraus. Im Kirchenraum pulsierte das musikalische Leben mit weiteren bemerkenswerten Eigenbearbeitungen von Benjamin Sebald, Trompeter der Hofer Symphoniker, aus Kompositionen von Joaquin Rodrigo und Karl William Jenkins, etwa mit „En Aranjuez Con Tu Amor“, mit „Palladio“ und dem andächtigen „Benedictus“.

Als Wirbelwind am Marimbaphon entfaltete Christoph Günther höchst variable Klangbilder. Foto: Robert Dotzauer

Bavarian Brass weckte immer neue Geister. So geschehen auch beim „Conquest of Paradise“, der feierlich intonierten „Henry Maske“- Hymne im Bolero-Rhythmus. Hingerissen lauschte das Publikum auch den Solostücken von Christoph Günther. Der Wirbelwind an den Schlaginstrumenten vergoldete die festliche Stimmung mit Solostücken am Marimbaphon. Dem musikalischen Feuerwerk des Sextetts folgten stehende Ovationen des begeisterten Publikums. Einige Zugaben mussten sein.

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