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Entlassfeier der Mittelschule Grafenwöhr: Etwas aus seinem Leben machen

Grafenwöhr. Schulleiterin Anja Bräu durfte 17 Absolventen der Grund- und Mittelschule ihre Zeugnisse überreichen. Dabei gab sie ihnen eine klare Botschaft mit. Viele, aber nicht alle, haben schon das nächste Ziel vor Augen.

Entlassfeier der Mittelschule Grafenwöhr: Etwas aus seinem Leben machen

Klassenlehrerin Stefanie Zimmermann (links) und Schulleiterin Anja Bräu beglückwünschten die Jahrgangsbesten Patrick Rugoczki (2. von links) und Leon Bandorf. Foto: Stefan Neidl

Ein neuer Lebensabschnitt begann für 17 Absolventen der Grund- und Mittelschule Grafenwöhr. Auf der Entlassfeier nahmen sie ihre Zeugnisse von Schulleiterin Anja Bräu und Elternbeiratsvorsitzender Katrin Przetak entgegen.

Dabei hatten sich die Schüler als Motto für ihre Abschlussfeier ein Zitat von Andrew Tate ausgesucht: „Warte nicht auf Gelegenheiten, geh raus und erschaffe sie.“ Musikalisch leitete Andreas Bouranis „Ein Hoch auf uns“ die Veranstaltung ein.

Nicht zögern: machen

Schulleiterin Anja Bräu forderte ihre ausscheidenden Schüler zu machen: sich aufzumachen, weiterzumachen und etwas aus ihrem Leben zu machen. Viele hatten schon eine Vorstellung, wie es nun weitergehen soll: Ausbildung, M10, der Wechsel an die Wirtschaftsschule oder berufliche Schulen stehen bevor. Nicht alle haben ihren Weg schon gefunden: Anja Bräu weiß drei ihrer Schützlinge noch ohne Ziel. Aber auch da hatte sie wieder ihr Lieblingsverb: „Ihr macht das schon und ihr macht das gut.“

Bevor die Klassenlehrerin Stefanie Zimmermann sich an ihre ehemaligen Schüler richtete, spielte Alice Coopers „School´s out“. „Nicht ganz richtig“, erklärte Stefanie Zimmermann, „die Schule geht für viele weiter“. Sie hofft, alles Wichtige mitgegeben zu haben, aber nun liege es an den Absolventen selbst etwas daraus zu machen.

Für 17 Absolventen der Grund- und Mittelschule beginnt nun eine neuer Lebensabschnitt. Foto: Stefan Neidl

“Rabaukengeneration” verlässt Schule

Schülersprecherin Lena Zitzmann glaubte mit einem Lachen, dass die Lehrer insgeheim ganz froh sind, ihre „Rabaukengeneration“ hinter sich lassen zu können. Dennoch denkt sie gerne an die Schulzeit zurück, insbesondere an die Abschlussfahrt, in der alle zusammengewachsen sind. Sie schließt mit den Worten: „Gib niemals auf, du weißt nie, wie nah du am Ziel bist.“

Von den 17 Absolventen erreichten neun den qualifizierenden Mittelschulabschluss, ein Schüler wechselt direkt an die Berufsschule. Die Jahrgangsbesten sind Leon Bandorf mit einem Notendurchschnitt von 2,2 und Patrick Rugoczki mit einem Schnitt von 2,4.

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