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Hirschau ist Landmusikort des Jahres 2026 - Bundespreis würdigt Engagement

Hirschau. Große Freude in Hirschau: Die Stadt ist vom Deutschen Musikrat (DMR) und dem Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) als „Landmusikort des Jahres 2026“ ausgezeichnet worden.

Hirschau.  Große Freude in Hirschau: Die Stadt ist vom Deutschen Musikrat (DMR) und dem Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) als „Landmusikort des Jahres 2026“ ausgezeichnet worden.
Auf dem Bild(v.r.n.l.): Hermann Falk, unter dessen Amtszeit die Bewerbung eingereicht wurde, Bürgermeisterin Beate Dietrich sowie Werner Stein (Nordbayerischer Musikbund) und Monika Reindl (Kultur & Tourismus der Stadt Hirschau), die die Bewerbung eingereicht haben. Foto: Werner Schulz

Hirschau ist Landmusikort des Jahres 2026 - Bundespreis würdigt Engagement

Mit dem Bundespreis werden Kommunen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für die Musikkultur im ländlichen Raum engagieren. Neben dem Gütesiegel erhält Hirschau ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro, das in weitere Musikprojekte investiert wird.

Auszeichnung als Landmusikort: 6.000 Euro für Hirschauer Musikprojekte

Die Stadt wird das Preisgeld nutzen, um im kommenden Jahr erneut das große Volksmusikfest „kummt’s eina“ zu veranstalten. Ziel ist es, die erfolgreiche Zusammenarbeit von Vereinen, Musik- und Kulturschaffenden weiter auszubauen und neue Impulse für das musikalische Leben in Hirschau zu setzen. Bürgermeisterin Beate Dietrich: „Ich freue mich sehr über diesen großartigen Bundespreis. Er zeigt, dass wir in Hirschau Tradition und Moderne miteinander verbinden und unsere Vereine eine hervorragende Jugendarbeit leisten.“

Die feierliche Preisverleihung findet am Samstag, 8. August 2026, gegen 17 Uhr im Rahmen des Marktplatzfestes auf dem Hirschauer Marktplatz statt. Die Auszeichnung wird von einer Vertreterin oder einem Vertreter des Deutschen Musikrats beziehungsweise des Bundesmusikverbands Chor & Orchester offiziell überreicht.

Hintergrund: Bundespreis würdigt ehrenamtliches Engagement

Das Förderprogramm „Landmusikort des Jahres“ wird im Rahmen des Amateurmusikfonds des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien umgesetzt. Ausgezeichnet werden innovative Musikprojekte sowie das ehrenamtliche Engagement in ländlichen Regionen. Ziel ist es, vorbildliche musikalische Aktivitäten sichtbar zu machen, die Vernetzung zu stärken und die kulturelle Entwicklung vor Ort nachhaltig zu fördern. Bewerben konnten sich ausschließlich Kommunen mit bis zu 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, die als „eher ländlich“ oder „sehr ländlich“ eingestuft sind. Bundesweit zeichnete die Jury insgesamt 13 Kommunen aus.

Hirschau erhielt dabei den dritten Bundespreis. Die weiteren Bundespreise gingen an Ehrenfriedersdorf (Sachsen) und die Gemeinde Reichenwalde (Brandenburg). Zusätzlich wurden zehn Förderpreise an Kommunen in ganz Deutschland vergeben.

Bedeutung für Hirschau: Musik stärkt den Zusammenhalt

Mit der Auszeichnung wird das außergewöhnliche Engagement der Musik- und Kulturvereine in Hirschau gewürdigt. Gleichzeitig unterstreicht der Preis die Bedeutung der Musik als verbindendes Element des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt und als wichtiger Baustein für eine lebendige Zukunft im ländlichen Raum.

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