Holocaust-Überlebende Bela Winkens: Ein Brief an die Mutter, die sie nie kennenlernen durfte

Holocaust-Überlebende Bela Winkens: Ein Brief an die Mutter, die sie nie kennenlernen durfte
„Wie soll ich dich anreden? Mama, Mame, Mutti, Mutter? Ich besitze keine Erinnerung an Dich.“ Mit diesen bewegenden Worten beginnt Bela Winkens ihre Biografie „Brief an die Mutter“. Ihre Mutter wurde im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Bela Winkens konnte sie nie wirklich kennenlernen.
In ihrem Buch wendet sie sich an die unbekannte Mutter und erzählt ihr von ihren Erinnerungen an das Konzentrationslager Theresienstadt, das sie als Vierjährige überlebte. Sie berichtet auch davon, wie sie als Überlebende gelernt hat, mit Schmerz und Trauer umzugehen.
Erinnerungen erst Jahrzehnte später niedergeschrieben
Erst 1996 war Bela Winkens in der Lage, ihre Erinnerungen in Form eines Briefes niederzuschreiben. Im Herbst 2025 erschien das Werk im Verbrecher Verlag.
Bela Winkens wurde 1941 als Bela Heymann geboren. Sowohl ihre Eltern als auch ihre Großeltern wurden 1942 und 1943 in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Sie selbst überlebte den Holocaust. Im Frühjahr 2026 verstarb Bela Winkens.
Buchpräsentation im Literaturhaus Oberpfalz
Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 19 Uhr stellen Jörg Sundermeier und Kristine Listau vom Verbrecher Verlag das von ihnen herausgegebene Buch im Literaturhaus Oberpfalz vor. Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ statt.
Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Kundinnen und Kunden der Sparkasse Amberg-Sulzbach zahlen bei Vorlage ihrer Sparkassen-Card einen vergünstigten Eintrittspreis von 5 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf unter www.okticket.de sowie bei den angeschlossenen Vorverkaufsstellen.




