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Jazz-Fans begeistern beim Abschlusskonzert im Bistrot Paris

Weiden. 50 Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland präsentierten nach vier intensiven Seminartagen ihr Können. Das traditionelle Abschlusskonzert des Weidener Jazz-Seminars bildete den Höhepunkt einer Woche voller Harmonielehre, Improvisation und gemeinsamer Proben.

Jazz-Fans begeistern beim Abschlusskonzert im Bistrot Paris

Die Gruppe von Norbert Ziegler bei ihrem Abschlusskonzert. Foto: Helmut Kunz

Mit lang anhaltendem Applaus belohnte das Publikum im voll besetzten „Bistrot Paris“ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weidener Jazz-Seminars. Nach bis dato vier intensiven Tagen voller Unterricht, Proben und musikalischer Begegnungen präsentierten die Musikerinnen und Musiker am Donnerstagabend die Ergebnisse ihrer Arbeit. Sie bewiesen dabei eindrucksvoll, wie viel sich innerhalb einer Woche entwickeln lässt.

Zwei bis drei Titel pro Ensemble

Jedes Ensemble spielte zwei bis drei Titel. Zu hören waren bekannte Jazz-Standards ebenso wie Kompositionen aus der Feder der Dozenten. Die teilweise schon erfahrenen Musiker überzeugten mit Spielfreude, Improvisationskunst und einem bemerkenswert homogenen Zusammenspiel. Für die Seminarteilnehmer war das Konzert der unbestrittene Höhepunkt der Woche.

Jazz verbindet Menschen

Das Jazz-Seminar ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Franz-Grothe-Schule und des Jazz-Zirkels. In diesem Jahr nahmen 50 Musikerinnen und Musiker teil. Damit blieb die Teilnehmerzahl zwar unter dem bisherigen Rekord von 58 Seminaristen, die Resonanz war dennoch groß. Die Teilnehmer reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an. Der jüngste war 13 Jahre alt, der älteste 84, was ein Beleg dafür ist, dass Jazz Menschen aller Generationen verbindet.

Harmonielehre und praktische Anwendung

Während der Seminarwoche standen Harmonielehre und deren praktische Anwendung ebenso auf dem Programm wie Ensemblearbeit, Rhythmik und Improvisation. Voraussetzung für die Teilnahme war das sichere Beherrschen eines Instruments sowie grundlegende Kenntnisse der Jazz-Harmonielehre. Die meisten Teilnehmer verfügten bereits über entsprechende Erfahrung, viele waren bereits zum wiederholten Mal in Weiden dabei. Für sie ist das Seminar längst zu einem festen Termin im Jahreskalender geworden.

Enorme Stofffülle

Wer zum ersten Mal teilnahm, musste sich zunächst an die enorme Stofffülle gewöhnen. Innerhalb von knapp fünf Tagen vermitteln die sieben Dozenten eine Vielzahl musikalischer Konzepte und geben den Teilnehmern Anregungen, wie sie ihre Improvisation und ihr musikalisches Ausdrucksvermögen weiterentwickeln können. Am Freitagvormittag stand noch einmal Theorie auf dem Stundenplan, bevor sich die Teilnehmer nach dem gemeinsamen Mittagessen wieder auf den Heimweg machten.

Erfahrenes Dozententeam

Für die musikalische Leitung sorgte ein erfahrenes Dozententeam: Juri Smirnov (Saxofone, Querflöte), Norbert Ziegler (Blechbläser, Jazz-Harmonielehre), Robert Prill (Gitarre, Jazz-Harmonielehre), Michael Flügel (Piano, Jazz-Harmonielehre), Markus Fritsch (Kontrabass, E-Bass, Jazz-Rhythmik), Thomas Stock (Schlagzeug, Jazz-Rhythmik) sowie Veronika Zunhammer (Gesang).

SSV Jahn
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